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Fotonachweis: Reinhild Kassing (mail@reinhildkassing.de).
Fotonachweis: Reinhild Kassing (mail@reinhildkassing.de).

Pressemitteilung -

Hephata gibt Info-Broschüre heraus: Die Bundestagswahl - Einfach für alle

Von A wie Abgeordnete bis Z wie Zweitstimme - bei den Bundestagswahlen gibt es viele Fachwörter, die nicht für alle Wahlberechtigten verständlich sind. Wörter werden dann zu Barrieren wie Treppenstufen oder Bordsteinkanten. Sie können Menschen von Informationen und Meinungsäußerung ausschließen. Das wollen wir ändern.

Hier geht es zu den Informationen in Leichter Sprache

Hier geht es zu den Informationen in Einfacher Sprache

Die Leichte Sprache und die Einfache Sprache sind dafür gute Möglichkeiten. Bereits seit 2017 erscheint unser Jahrbuch in Einfacher Sprache und gibt es mit „Hallo Hephata“ ein eigenes Hephata-Magazin in Leichter Sprache und in Einfacher Sprache. Hinzu kamen im vergangenen Jahr regelmäßig Neuigkeiten zur Corona-Pandemie in Leichter Sprache für unsere Klient*innen.

Die Begriffe Leichte Sprache und Einfache Sprache wurden lange Zeit synonym verwendet. Beide Begriffe meinen eine nicht schwierige Sprache, wenden sich aber an unterschiedliche Zielgruppen. Die Leichte Sprache wurde von Menschen mit Behinderungen entwickelt. Sie richtet sich an Menschen, die geringe Lese- und Schreibkompetenzen haben. Schätzungen gehen davon aus, dass die Leichte Sprache für fünf Prozent der erwachsenen, deutschsprachigen Bevölkerung passgenau ist.

Die Einfache Sprache wurde vor allem von gesetzgebenden Institutionen und Verbänden aus dem Bibliotheks- und Verlagswesen vorangetrieben, um generell Lesebarrieren abzubauen. Sie ist allgemein zum besseren Verständnis von Texten aller Art gedacht und hat von Anfang an viele mögliche Leser im Blick. Hauptsächlich richtet sie sich an Menschen mit Leseschwierigkeiten, Legasthenie oder sozialer Beeinträchtigung, an ältere Menschen, an Menschen mit Migrationshintergrund, an Nicht-Muttersprachler und an Menschen, die nicht gerne lesen. Studien gehen davon aus, dass die einfachste Stufe der Einfachen Sprache von 95 Prozent der erwachsenen, deutschsprachigen Bevölkerung verstanden werden kann.

Beide Sprachvarianten gibt es in verschiedenen Abstufungen, beide haben eigene grammatische Regeln und Wörterbücher. In die Leichte Sprache wird nicht zwangsweise chronologisch und auch nicht eins zu eins übersetzt. Es werden die wichtigsten Aussagen eines Textes übersetzt. Das gilt genauso für die Einfache Sprache, jedoch verwendet diese einen größeren Wortschatz und ist insgesamt komplexer als die Leichte Sprache.

Mit unseren beiden aktuellen Ausgaben des Hephata-Magazins „Hallo Hephata“ zur Bundestagswahl am 26. September wollen wir Informationsbarrieren einreißen und allen Wahlberechtigten einen Zugang zu den Wahlen ermöglichen. Denn Demokratie braucht Wahlen, aber auch Chancengleichheit und Teilhabe – einfach für alle.

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

Pressekontakt

Melanie Schmitt

Melanie Schmitt

Pressekontakt Stellvertretende Leiterin interne und externe Kommunikation 06691181316
Johannes Fuhr

Johannes Fuhr

Pressekontakt Leiter interne und externe Kommunikation 06691181316

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Hephata Diakonie - MitMenschen aktiv

Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in der Pflege und Betreuung von Senioren, in Förderschulen und der beruflichen Bildung.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.