Pressemitteilung -
Internationale Auszeichnung für Projekt „Lernacker“ der Berufsschule Hephata
Für das besondere Lernerlebnis aus interaktiver App und dem bekannten Computer-Simulationsspiel „Landwirtschafts-Simulator“ wurde das Projekt „Lernacker“ der Berufsschule Hephata mit dem International Universal Design Award ausgezeichnet.
In der Kategorie „Bildung und Lernen“ erhielt der Lernacker einen „Gold Award“ und reiht sich damit in die Liste der internationalen Preisträger ein, zu denen in diesem Jahr unter anderem Ikea, Toshiba, Panasonic, Sony und die Cambrige University gehören. Mit dem Preis werden Produkte, Architekturprojekte und Dienstleistungen ausgezeichnet, die so gestaltet sind, dass sie von möglichst vielen Menschen ohne weitere Anpassung oder Spezialisierung genutzt werden können.
Die Schüler der Landwirtschaftsklasse an der Berufsschule Hephata und ihre Lehrkräfte nutzen im Unterricht die selbst entwickelte App „LernAcker“ und integrieren das bekannte Computer-Simulationsspiel „Landwirtschafts-Simulator“ in ihre Unterrichtseinheiten. Der Unterricht verbindet die drei großen Felder Berufsschulunterricht, Praxis und Landwirtschafts-Simulator – Zocken steht in der Berufsschule Hephata auf dem Lehrplan und bietet den Schülern so die Möglichkeit, die realen Aufgaben, die die Schüler auch in der praktischen Ausbildung auf dem Hofgut Richerode absolvieren, zu vertiefen.
An der Preisverleihung, die per Videokonferenz live aus Japan übertragen wurde, nahmen das „Lernacker“-Team – Christian Hauser, Kim Bauer, Kerstin Seeger, Lorenz Margraf – Schüler Jonas Weber und Abteilungsleiter Sascha Gömpel teil. Gemeinsam verfolgten sie die Präsentation der Preisträger am Bildschirm. Nach gut zwei Stunden hieß es für das Team: Kamera und Mikrofon frei! Denn dann waren sie an der Reihe, das prämierte Projekt dem internationalen Plenum vorzustellen.
Für die Präsentation hatten die vier Lehrkräfte und Jonas Weber eine Präsentation mit Illustrationen, Animationen und Eindrücken aus der „Lernacker“-App erstellt und trugen die Texte auf Englisch vor. Die Euphorie im Team ist groß. „Dass unser Projekt einen internationalen Preis gewonnen hat, macht mich richtig stolz, weil wir das gemeinsam geschafft haben“, sagt Jonas Weber. Der „Lernacker“ konnte 2024 bereits auf nationaler Ebene beindrucken und wurde vom Institut für Universal Design ausgezeichnet. Das Projekt erhielt sowohl von der Experten- als auch von der Publikums-Jury eine Auszeichnung und darüber hinaus noch den begehrten „Gold-Award“, der 2024 nur dreimal vergeben wurde. Auf internationaler Ebene folgte jetzt der „Gold Award“.
Der IAUD International Design Award wurde 2010 ins Leben gerufen, um Universal Design (UD) zu fördern und zu stärken, indem herausragende Projekte ausgezeichnet werden, die Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Fähigkeiten ein aktives, unabhängiges und produktives Leben ermöglichen. Die Anzahl der Bewerbungen aus verschiedenen Fachbereichen steigt kontinuierlich, und die Einreichungen kommen aus unterschiedlichen Ländern.
Insgesamt wurden Beiträge aus 12 Ländern eingereicht: Dänemark, Deutschland, Indien, Irland, Israel, Japan, Korea, Niederlande, Rumänien, Spanien, Taiwan und Großbritannien. Nach einer neutralen Prüfung wählte das Auswahlkomitee der IAUD International Design Award 2025 folgende Preisträger aus:
1 Gewinner des „Grand Awards“,
14 Gewinner der „Gold Awards“,
10 Gewinner der „Silver Awards“,
4 Gewinner der „Bronze Awards“,
2 Gewinner des „Award of Excellence for Student Design Challenge“ sowie
11 Gewinner des „Student Design Challenge Award“.
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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)
In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.
Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.
Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.
Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.