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Pressemitteilung -

Neue Ausbildung ab 2026: Hephata-Akademie startet Sozialassistenz

Unterstützung im Alltag, in der Schule oder bei der Pflege: Das und vieles mehr übernehmen Sozialassistent*innen. Ab Sommer 2026 bietet die Akademie für soziale Berufe der Hephata Diakonie in Schwalmstadt-Treysa die zweijährige Berufsausbildung zur/zum Sozialassistent*in an.

„Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit der Sozialassistenz-Ausbildung eine Lücke schließen und ab diesem Sommer eine noch größere Palette an Ausbildungsberufen anbieten können. Das ist ein wichtiger und zukunftsweisender Schritt für die pädagogischen und pflegerischen Ausbildungsangebote der Hephata Diakonie. Wir erhöhen damit weiter unsere Ausbildungsqualität und bieten vor allem jungen Menschen neue berufliche Perspektiven“, sagt Hephata-Vorstand Maik Dietrich-Gibhardt.

Die praxisnahe Ausbildung zum/zur Sozialassistent*in richtet sich an Menschen, die einen beruflichen Werdegang im sozialen Bereich anstreben, erste Erfahrungen sammeln möchten und perspektivisch zum Beispiel eine Ausbildung zum/zur Erzieher*in, Heilerziehungspfleger*in oder Pflegefachkraft absolvieren möchten.

Während der zweijährigen Ausbildung an der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz der Akademie erhalten die Auszubildenden vielfältige Einblicke in sozialpädagogische und sozialpflegerische Arbeitsfelder. Das erste Ausbildungsjahr verbringen die Auszubildenden an der Hephata-Akademie. „Dabei gibt es facettenreiche Lernangebote in verschiedenen berufsbildenden Fächern. Zudem finden im ersten Ausbildungsjahr Praktika zum Kennenlernen verschiedener sozialer Arbeitsfelder statt. “, erklärt Janine Nowikow, Abteilungsleiterin der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz der Akademie.

Im zweiten Ausbildungsjahr entscheiden sich die Auszubildenden entweder für die Sozialpflege oder Sozialpädagogik als Schwerpunkt und erproben das Gelernte in der Praxis. „An drei Tagen pro Woche sammeln die Lernenden Berufspraxis in ihrem Schwerpunkt z.B. in einer Kindertageseinrichtung, der Grundschulbetreuung oder einer Wohneinrichtung für Kinder, Jugendliche oder Menschen mit Beeinträchtigungen. Auch die Arbeit in der Gesundheits- und Krankenpflege oder mit Senior*innen ist möglich. An den beiden anderen Tagen gibt es Lernangebote an der Hephata-Akademie“, so Nowikow. Die Praktika sind unter anderem in Einrichtungen der Hephata Diakonie möglich.

In der Praxis übernehmen die Auszubildenden verantwortungsvolle Aufgaben und arbeiten mit verschiedenen Fachkräften zusammen. Sie unterstützen zum Beispiel Kinder bei den Hausaufgaben, regen Senior*innen zum Tätigsein an, assistieren Menschen mit Behinderung bei Einkäufen oder bieten Hilfe bei der Gesundheits- und Krankenpflege.

„Grundsätzlich ist uns ein praxisnahes Lernen besonders wichtig. Dies wird unter anderem in unserem neuen „Skills Lab“ möglich, in dem Lernende mittels einer sprechenden Pflegepuppe reale Situationen simulieren und ihr Handeln erproben können, z.B. für Notfallsituationen in der Praxis. Wir legen zudem viel Wert auf eine persönliche Atmosphäre und die individuelle Begleitung der Lernenden“, sagt Lisa Naujoks, Geschäftsbereichsleitung der Hephata-Akademie.

„Durch unsere Anbindung an die Hephata Diakonie können wir Lernenden zudem z.B. durch Hospitationen Einblick in verschiedene Praxisstellen gewähren und sie frühzeitig mit Expert*innen aus der Praxis in Kontakt bringen“, so Nowikow.

Nach dem erfolgreichen Ablegen der Abschlussprüfungen sind die Auszubildenden staatlich geprüfte Sozialassistent*innen. Im Anschluss können sie in pädagogischen und sozialpflegerischen Einrichtungen beruflich tätig werden oder eine dreijährige pädagogische oder pflegerische Ausbildung beginnen. „Der Übergang in die Ausbildung zum/zur Erzieher*in, Heilerziehungspfleger*in oder Pflegefachkraft an der Hephata-Akademie ist problemlos möglich. Auch der Einstieg in die Physio- und Ergotherapie ist möglich“, sagt Nowikow.

Voraussetzung für die Aufnahme einer Ausbildung zum/zur Sozialassistent*in an der Hephata-Akademie ist ein mittlerer Bildungsabschluss (Realschule), ein Abschlusszeugnis einer zweijährigen Berufsfachschule oder die Versetzung in die Einführungsphase einer gymnasialen Oberstufe. Alle weiteren Informationen zur Ausbildung erhalten Interessierte auf der Hephata-Website unter www.hephata.de/sozialassistenz, telefonisch beim Sekretariat der Akademie unter 06691 18-1239 oder per Mail an sekretariat.akademie@hephata.de. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Bildunterschrift:
Praxisnahes Lernen im Fokus: Lisa Naujoks (links), Geschäftsbereichsleitung der Hephata-Akademie, und Janine Nowikow, Abteilungsleiterin der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz der Akademie, freuen sich, die Sozialassistenz-Ausbildung ab Sommer 2026 an der Hephata-Akademie anbieten zu können.

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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