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Pressemitteilung -

Sterne funkeln für jeden: Hephatas Kindergartenkinder entdecken den Weltraum

Manche Abende bleiben im Gedächtnis – weil sie den Blick verändern. Für die Kinder der Integrativen Kindertagesstätte der Hephata Diakonie begann ein solcher Moment, als ein Teleskop auf dem Außengelände aufgebaut wurde und sich neugierige Blicke erwartungsvoll in den Himmel richteten. Gemeinsam mit dem Hobby-Astronomen und Hephata-Mitarbeiter Arthur Battenberg begeben sie sich auf eine Reise zu Sternen und Planeten.

Möglich wurde dies durch das über mehrere Monate angelegte Astronomieprojekt „Himmelsforscher“, dessen krönender Abschluss nun die Übergabe eines Teleskops an die Kindertagesstätte war. Initiiert und pädagogisch begleitet wurde das Projekt von Erzieherin Pia Oehler. „Das Interesse der Kinder war von Anfang an groß“, berichtet sie.

Über einen Zeitraum von rund dreieinhalb bis vier Monaten traf sich die Gruppe einmal pro Woche. Gemeinsam lernten die Schulanfänger*innen alle Planeten unseres Sonnensystems kennen, sahen Videofilme aus dem Weltraum und wurden dabei unter anderem von der ESA-Figur „Paxi“ begleitet, die kindgerecht astronomische Zusammenhänge erklärt. Mit einfachen Experimenten – etwa Reiskörnern zur Darstellung der Saturnringe oder Vergleichen, wie viele Erden in den Jupiter passen – wurde das abstrakte Thema anschaulich und begreifbar. Auch kreative Elemente kamen nicht zu kurz: Raumanzüge und Astronautenhelme wurden gebastelt.

„Es hat allen Spaß gemacht, und alle Kinder sind bis zum Ende dabeigeblieben“, zieht Pia Oehler ein positives Fazit. „Wow, das ist ja cool!“, war von den Kindern zu hören, als sie zum ersten Mal einen Blick in den Himmel warfen.

Gespendet wurde das Teleskop von der Firma Bresser, initiiert durch die private Initiative von Arthur Battenberg, Hobby-Astronom und Mitglied der Sternwarte Bad Zwesten. „Astronomie ist aus vielen schulischen Lehrplänen verschwunden. Umso wichtiger ist es, früh Neugier zu wecken“, erklärt Battenberg. Das besonders stabile Teleskop ist inklusiv nutzbar, verfügt über einen Sonnenfilter und kommt ohne komplizierte astronomische Montierung aus, sodass es auch von Menschen mit Behinderung gut bedient werden kann.

Die Montierung (Teleskopständer) stammt aus dem internationalen Projekt „Sterne funkeln für jeden“, das in Deutschland durch die Vereinigung der Sternfreunde vertreten wird. Die Berufshilfe der Hephata Diakonie hat auf Grundlage der Baupläne bislang einen Kostenplan erstellt, um perspektivisch die Möglichkeit zu prüfen, vergleichbare Montierungen künftig preisgünstig in Treysa zu fertigen.

Das Projekt ist langfristig angelegt: Das Teleskop soll künftig regelmäßig in der Kita zum Einsatz kommen und für weitere Durchläufe des Projekts „Himmelsforscher“ genutzt werden. Ziel ist es, dass alle Kinder der integrativen Kindertagesstätte einmal im Laufe ihrer Kita-Zeit dieses Angebot durchlaufen können und frühzeitig einen altersgerechten, inklusiven Zugang zur Astronomie erhalten. Dafür werden die Erzieher*innen in die Handhabung des Teleskops eingewiesen, sodass sie es eigenständig im pädagogischen Alltag einsetzen können.

Ein Aufkleber am Teleskop erinnert daran, welche Kinder die ersten Himmelsforscher waren. Zudem besteht die Möglichkeit, das Teleskop künftig bei der jährlichen Übernachtung oder anderen Aktivitäten in der Kita einzusetzen.

So endet der Abend dort, wo er begonnen hat: mit staunenden Blicken nach oben – und mit der Gewissheit, dass manche Momente genauso groß sein können wie das Universum.

Bildunterschrift:
Auf dem Gruppenfoto zur Übergabe sind von links zu sehen: Nick Sawatzky, Arthur Battenberg, Ronny Köhler, Max Arnhold, Arian Schroth, Hannah Sippel, die stellvertretende Kita-Leiterin Natalie Brandl, Ilias Göbel, Maksim Glück, Marla Lichtenfels, Medrana Goitom sowie Erzieherin Pia Oehler.

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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