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Freude über den Universal Design Award 2026 (von links): Eventmanagerin Christina Rausch, Jubiläums-Koordinatorin Gina Borgerding, Dipl. Designer Tim Oelker, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Johannes Fuhr und Jury-Präsident Prof. Wolfgang Sattler.

Pressemitteilung

„Unser Jubiläum für alle“: Universal Design Award 2026 für Hephata Diakonie

Große Anerkennung für ein inklusives Jubiläumskonzept: Das Team der Hephata-Öffentlichkeitsarbeit und der Diplom-Designer Tim Oelker sind mit dem Universal Design Award 2026 ausgezeichnet worden. Prämiert wurden Konzept und Umsetzung des Hephata-Jubiläums unter dem Titel „Unser Jubiläum für alle“, das zentrale Prinzipien des universellen Designs beispielhaft in die Praxis überführt.

Im Fokus der Jury standen insbesondere der partizipative Ansatz sowie die niedrigschwellige Zugänglichkeit der Angebote. Von der Ideenentwicklung bis zur Umsetzung wurden verschiedenste Perspektiven einbezogen – darunter Menschen, die die Angebote Hephatas nutzen, Mitarbeitende unterschiedlichster Bereiche sowie externe Partner*innen.

„Dieses Jubiläumskonzept zeigt eindrucksvoll, wie universelles Design über klassische Gestaltungsfragen hinausgeht und gesellschaftliche Teilhabe aktiv fördert“, erklärt Prof. Wolfgang Sattler (Bauhaus-Universität Weimar), Vorsitzender der Jury. „Die konsequente Einbindung unterschiedlicher Nutzergruppen und die einfache Zugänglichkeit der Formate setzen Maßstäbe für soziale Innovation.“

Begegnung, Inspiration und Genuss im Mittelpunkt

Zentrale Bausteine des ausgezeichneten Konzepts sind das Café125 mit Jubiläumsausstellung sowie eine Roadshow rund um das Backmobil, das in den eigenen Berufshilfe-Werkstätten ausgebaut wurde. Unterwegs als „Back Truck“ bringt es Menschen in dezentralen Einrichtungen Hephatas in ganz Hessen und angrenzenden Bundesländern zusammen – niedrigschwellig, einladend und mobil.

Alle Maßnahmen eint eine klare Ausrichtung: Begegnung, Inspiration und Genuss. Gleichzeitig schafft das Jubiläum gezielt Sichtbarkeit – für Personengruppen, die im Alltag häufig übersehen werden.

„Hier wird Design zur Plattform für Begegnung“, so Prof. Sattler weiter. „Das Projekt macht sowohl die Nutzerinnen und Nutzer sozialer Angebote als auch die engagierten Mitarbeitenden sichtbar – wertschätzend, authentisch und ohne Barrieren.“

Auszeichnung für das gesamte #Team125

Die Preisverleihung fand im Rahmen der Munich Creative Business Week statt. Johannes Fuhr, Leiter der Hephata-Öffentlichkeitsarbeit, nahm die Auszeichnung gemeinsam mit Gina Borgerding (Jubiläums-Koordination) und Christina Rausch (Eventmanagement) entgegen.

„Wir verstehen diesen Award ausdrücklich als Auszeichnung für unser gesamtes bereichsübergreifendes #Team125“, betont Johannes Fuhr. „Das Jubiläum lebt von der Beteiligung vieler – von Kolleg*innen aus den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern bis hin zu den Menschen, für die wir arbeiten. Diese gemeinsame Haltung macht das Konzept stark.“

Ebenso unterstreicht Prof. Sattler: „Die Stärke dieses Projekts liegt in seiner kollektiven Entstehung. Es ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Co-Creation und soziale Verantwortung im Designprozess zusammenfinden.“

Austausch und Perspektiven über das Jubiläum hinaus

Im Rahmen eines Universal Design Meet Ups stellte das Team der Hephata-Öffentlichkeitsarbeit das Backmobil einem Fachpublikum vor und diskutierte mit Expert*innen aus den Bereichen Social und Health Design über multifunktionale Räume und nachhaltige Nutzungskonzepte.

Dieser Austausch fließt bereits in die Weiterentwicklung ein:
Ab 2027 ist geplant, das Café125 zu einem „Lab“ auszubauen – mit Co-Working-Arbeitsplätzen und inspirierenden Räumen für bereichsübergreifendes Arbeiten an Zukunftsthemen. Gleichzeitig soll das Café als inklusives Projekt gemeinsam mit der Hauswirtschaftsabteilung der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen weitergeführt werden.

Auch das Backmobil bleibt im Einsatz: Für das kommende Jahr liegen bereits konkrete Buchungen und Einsatzszenarien vor – ein deutliches Zeichen für die nachhaltige Wirkung des Jubiläumskonzepts.

„Nachhaltigkeit im besten Sinne bedeutet hier: weiterdenken, weiter nutzen und weiter gemeinsam gestalten“, resümiert Prof. Sattler. „Das Projekt hat das Potenzial, weit über das Jubiläumsjahr hinaus zu wirken.“

Weitere Informationen

Alle Informationen zur Roadshow, zum Café125 sowie zum bevorstehenden Jubiläums-Festival mit Benefiz-Gala im Rahmen der Hephata-Festtage gibt es unter www.hephata.de/125

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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