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Anton Adelwarth, LEW-Energieberater

Pressemitteilung -

Wenn’s draußen friert: mit kleinen Maßnahmen, große Wirkung beim Energiesparen

Zum Start ins neue Jahr zeigt LEW-Energieexperte Anton Adelwarth, wie sich mit einfachen Mitteln Energie sparen lässt – alltagstauglich und wirksam.

Morgens ist das Bad kalt, abends soll es gemütlich warm sein – Energie sparen im Winter scheint oft schwer. Doch kleine Tricks helfen schon weiter. Anton Adelwarth, Energieexperte bei der LEW, zeigt, wie sich Strom und Heizenergie im Alltag reduzieren lassen – ohne Komfortverlust und mit praktischen Tipps, die sich leicht umsetzen lassen.

„Energiesparen heißt nicht verzichten, sondern bewusst handeln.“
„Gerade im Winter lohnt es sich, auf ein paar einfache Dinge zu achten – etwa richtiges Lüften oder gezieltes Heizen. Wer kleine Schritte macht, spart langfristig – bei Verbrauch, Kosten und CO₂., sagt Adelwarth.

Beim Thema Heizen lohnt sich der Blick auf Details, die oft übersehen werden. So kann es bereits spürbare Wirkung haben, wenn die Heizkörper regelmäßig entlüftet werden. „Wenn der Heizkörper gluckert, steckt oft Luft im System“, sagt Adelwarth. „Dann kommt die Wärme nicht richtig im Raum an. Die Heizung arbeitet länger – ohne dass es spürbar wärmer wird.“ Fachleute gehen davon aus, dass sich durch regelmäßiges Entlüften in vielen Fällen bis zu zehn Prozent Heizenergie einsparen lassen.

Heizen nach Bedarf – statt rund um die Uhr
In vielen Wohnungen sind die Heizkörper nur mit einfachen Drehventilen ausgestattet. Eine Umrüstung auf moderne Thermostate hilft dabei, Räume nur dann auf Wohlfühltemperatur aufzuheizen, wenn sie auch genutzt werden – etwa das Badezimmer morgens, das Wohnzimmer nur am Abend. Wichtig dabei: die Raumtemperatur nicht unter 15 Grad sinken lassen, das beugt Schimmel vor.

Rund 50 Millionen Kilowattstunden sparen – allein beim Wasserkochen
Effizienter Wasser erhitzen, das klingt nach einem Detail. Doch hochgerechnet auf die rund 900.000 Haushalte in Bayerisch-Schwaben ergibt sich ein Sparpotenzial von rund 50 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Das entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch mehrerer tausend Haushalte.
Wer beim Tee-, Kaffee- oder Kochwasser nur die tatsächlich benötigte Menge erhitzt und dabei einen Deckel verwendet, spart rund 15 Prozent Energie im Vergleich zum Kochen ohne Deckel. Noch effizienter ist der Wasserkocher – vor allem bei kleineren Mengen.

Stromfresser im Dauerbetrieb erkennen und reduzieren
Ein weiteres Beispiel sind Aquarien oder Terrarien. Sie laufen rund um die Uhr und verbrauchen häufig mehr Strom als ein moderner Kühlschrank. Mit Zeitschaltuhren und einer Umrüstung auf LED-Technik lässt sich der Verbrauch deutlich senken – ganz ohne Komforteinbußen.

„Wir merken, dass viele Menschen offen sind für neue Lösungen, im Alltag aber nach einfachen Wegen suchen“, sagt Adelwarth. „Deshalb setzen wir auf Tipps, die funktionieren, ohne den Tagesablauf auf den Kopf zu stellen.“ Entscheidend sei nicht die eine große Maßnahme, sondern das Zusammenspiel vieler kleiner Schritte. Energiesparen sei heute weniger eine Krisenreaktion als vielmehr Teil eines bewussten Lebensstils – sinnvoll für den Geldbeutel, für die Versorgungssicherheit und für das Klima.

Weitere Tipps auf lew.de/energie-sparen
Weitere Hintergrundinformationen, Erklärvideos und Schritt-für-Schritt-Tipps bietet die LEW auf ihrer Website unter www.lew.de/energie-sparen. Dort finden sich umfangreiche praktische Anleitungen, mit denen sich Energie im Haushalt dauerhaft und ohne Komfortverlust reduzieren lässt.

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Serviceangebot für Redaktionen

Interview oder Hintergrundgespräch mit LEW-Energieexperte Anton Adelwarth.
Bitte kontaktieren Sie für eine Terminvereinbarung unsere Pressestelle.

Servicebeitrag für Radio: Anmoderation und O-Töne

Text Anmoderation (ca. 60 Sekunden)
Draußen klirrt die Kälte – drinnen wird geheizt, gekocht, gelebt. Gerade in den Wintermonaten steigt der Energieverbrauch spürbar an. Doch wer genauer hinschaut, kann oft mit kleinen Veränderungen im Alltag viel bewirken – ganz ohne Verzicht.

Wie das geht? Dazu gibt’s Tipps von der LEW. Zum Start ins neue Jahr hat das Energieunternehmen einfache Empfehlungen zusammengestellt, die sofort umsetzbar sind – ob beim Heizen, in der Küche oder bei Geräten, die unbemerkt Strom ziehen.

Was viele nicht wissen: Auch Gewohnheiten, die ganz selbstverständlich wirken, kosten mehr Energie als nötig. Und genau hier setzt LEW-Energieexperte Anton Adelwarth an – mit alltagstauglichen Hinweisen, die Wirkung zeigen.

O-Töne Energieexperte Anton Adelwarth (der Pressemeldung beigefügt)

O-Ton 1 – Heizen (ca. 30 Sek.)
„Wenn der Heizkörper gluckert, ist das ein Zeichen für Luft im System. Dann kommt die Wärme nicht richtig im Raum an, die Heizung läuft länger – und das kostet Energie. Wer regelmäßig entlüftet, kann merklich Heizkosten sparen.“

O-Ton 2 – Strom sparen (ca. 43 Sek.)
„Beim Wasserkochen lässt sich mit einfachen Mitteln Strom sparen. Wer nur so viel aufkocht, wie er benötigt und einen Deckel nutzt, reduziert den Verbrauch deutlich. Und bei kleinen Mengen ist der Wasserkocher meist die bessere Wahl.“

O-Ton 3 – Grundbotschaft (ca. 25 Sek.)
„Ich kenne viele hier in der Region, die sagen: Ich würd‘ ja gern Energie sparen, aber wo fang ich an? Genau da setzen wir an – mit Tipps, die man sofort umsetzen kann. Viele kleine Maßnahmen im Alltag machen in Summe den Unterschied. Energiesparen heißt nicht verzichten, sondern bewusst handeln.“

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Über die Lechwerke

Die Lechwerke sind als regionales Energieunternehmen im Südwesten Bayerns tätig. Unter der Marke LEW werden Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom versorgt. Die LEW bietet zudem ein breites Angebot an Energielösungen. Das Tochterunternehmen LEW Verteilnetz (LVN) betreibt das Stromverteilnetz in der Region. Mit 36 betriebsgeführten Wasserkraftwerken ist die LEW einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. In eigenen Anlagen auf Freiflächen und Gebäuden erzeugt die LEW auch Strom aus Photovoltaik. Außerdem bietet die LEW Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung, Elektromobilität und Telekommunikation an. Die LEW betreibt ein eigenes, über 9.000 Kilometer langes Glasfasernetz in der Region.

www.lew.de

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