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Die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli, die ostholsteinische Landtagsabgeordnete Sandra Redmann, die Europaabgeordnete Delara Burkhardt und 1. Nautischer Offizier Mathias Krügel (v.r.n.l.).
Die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli, die ostholsteinische Landtagsabgeordnete Sandra Redmann, die Europaabgeordnete Delara Burkhardt und 1. Nautischer Offizier Mathias Krügel (v.r.n.l.).

Pressemitteilung -

Midyatli (SPD): „Scandlines ist auf dem richtigen Weg!“

Zu einem Informationsbesuch konnte Heiko Kähler, Geschäftsführer der Scandlines Deutschland GmbH, heute (28.06.2019) drei SPD-Politikerinnen an Bord des Fährschiffs „Deutschland“ begrüßen. Zwei davon in neuen Funktionen. An Bord waren die neue SPD-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Serpil Midyatli, die frisch gewählte Europaabgeordnete Delara Burkhardt und die ostholsteinische Landtagsabgeordnete Sandra Redmann.

Es gab diverse Themen zu besprechen und so reichte die Überfahrt nach Rødby und zurück nach Puttgarden zeitlich kaum aus.

Den größten Teil des Besuchs nahm die zukünftige Entwicklung der Reederei ein. Marko Möller, Manager Special Projects bei Scandlines, erläuterte den Politikerinnen den Weg hin zu emissionsfreien Fähren. Hierbei hat die Fährreederei mit ihren insgesamt sechs Hybrid-Fähren (vier davon auf Puttgarden-Rødby) bereits jetzt Standards in der Branche gesetzt.

„Das Projekt sieht vor, zwei weitere Hauptmotoren aus unseren Fähren auszubauen und durch Batteriepakete zu ersetzen, die während der weniger als 15-minütigen Zeit im Hafen durch landbasierten Strom geladen werden. Aber dafür muss zunächst die Leitungskapazität des Stromnetzes zum Hafen Puttgarden erweitert und ein Energiespeichersystem vor Ort gebaut werden. Aufgrund des aktuell hohen Preisunterschieds zwischen selbst produziertem Bordstrom und dem Strombezug aus den Netz sind die laufenden Kosten aber momentan zu hoch und damit im Vergleich nicht wettbewerbsfähig. Daher begrüßen wir die aktuellen politischen Bestrebungen, die unter anderem eine Reduzierung der EEG-Umlage für Landstrom vorsehen, außerordentlich“, so Marko Möller.

Für die gesamten Maßnahmen rechnet man bei Scandlines derzeit mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag an Investitionen – sofern die Rahmenbedingungen stimmen.

Weiterhin gab es einen Überblick zu den Auswirkungen der Festen Fehmarnbelt-Querung auf den Fährbetrieb. Hierbei ging es insbesondere um die Forderung der Reederei nach einer gleichberechtigten Hafenanbindung sowie um die Schiffssicherheit während der Bauphase.

Aber auch die Hinweise zu den Wettbewerbsfragen, die auf europäischer Ebene zu klären sind, nahm die Europaabgeordnete Delara Burkhardt für Ihre Tätigkeit in Brüssel und Straßburg mit.

Die SPD-Landesvorsitzende zeigte sich beeindruckt von Scandlines‘ Aktivitäten: „Neben den täglichen Herausforderungen auf der Vogelfluglinie und den angekündigten Baumaßnahmen für den Tunnel wird sich hier intensiv mit Zukunftsfragen beschäftigt. Die Reduzierung von CO2 -Ausstoß ist in aller Munde – hier wird gehandelt. Scandlines ist auf dem richtigen Weg“, so Serpil Midyatli.

Einig war man sich darin, den Austausch auch weiterhin fortzusetzen. „Heute konnten wir einen guten Überblick zu den vielfältigen Themen geben. Als größter Arbeitgeber Fehmarns stellen wir uns auch den Fragen für die künftigen Generationen und wollen dabei Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und die Belange der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einklang bringen“, so Heiko Kähler abschließend.

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Über Scandlines

Scandlines steht als Symbol für eine historische und enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Dänemark. Scandlines betreibt zwei Fährrouten mit hoher Frequenz und Kapazität sowie mit einer grünen Vision für die Zukunft.

Das Kerngeschäft sind effiziente und zuverlässige Transportdienstleistungen für sowohl Passagiere als auch für Frachtkunden. Im Fokus steht dabei, Mehrwert für die Kunden an Bord der Fähren sowie in den Scandlines-Shops an Land zu schaffen.

Mit mehr als 43.000 Abfahrten verteilt auf 8 Fähren transportierte Scandlines 2018 insgesamt 7,4 Millionen Passagiere, 1,8 Millionen Pkw und mehr als 700.000 Frachteinheiten sowie 36.000 Busse auf den Routen Puttgarden-Rødby und Rostock-Gedser.

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