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Foto: GDV
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Blog-Eintrag -

Elementarschutz - Auch für Betriebe essentiell

(August 2016) In diesem Jahr hat das Wetter wieder nicht an Extrem-Kapriolen gespart. So verursachten allein die schweren Unwetter Ende Mai und Anfang Juni versicherte Schäden von rund 1,2 Milliarden Euro.

Starkregen und Hochwasser kosteten die Versicherungswirtschaft in diesem Jahr bisher rund eine Milliarde Euro für Schäden beispielsweise an versicherten Häusern, aber auch an Gewerbe- und Industriebetrieben. Noch nie haben Regenfälle in so kurzer Zeit so hohe Schäden verursacht. Damit ist auch für Handwerksbetriebe eine passende Versicherung gegen Wetterereignisse ein Thema, das Betriebsinhaber nicht auf die lange Bank schieben sollten, rät die SIGNAL IDUNA.

Zwar sind 99 Prozent aller Betriebe ohne besondere Auflagen gegen Elementarschäden versicherbar. Dennoch haben bisher sehr viele auf einen entsprechenden Versicherungsschutz verzichtet, nicht selten, um die Prämie zu sparen. Doch Sparen am falschen Ende kann teuer zu stehen kommen, denn ein nicht versicherter Elementarschaden bedroht oft die gesamte Existenz. Aber nicht nur eine Elementarversicherung mit möglichst geringer Selbstbeteiligung ist essentiell: Die SIGNAL IDUNA empfiehlt, in diesem Zusammenhang auch an eine Betriebsunterbrechungsversicherung zu denken. Liegt nach einem Wetterereignis die Produktion still, addieren sich ansonsten zu den Kosten zum Beispiel durch Hochwasser noch die Umsatzverluste.

Um das Risiko für Hochwasserschäden besser abschätzen zu können, gibt es das sogenannte „Zonierungssystem für Überschwemmung, Starkregen, Rückstau (ZÜRS)“. ZÜRS unterteilt Deutschland in vier Gefährdungsklassen. Der überwiegende Teil der Gebäude trägt hierzulande ein relativ geringes Hochwasserrisiko und ist sogar inzwischen den Klassen 1 und 2 zugeordnet.

Betriebe, die sich in den ZÜRS-Klassen 1 bis 3 befinden, sind zumeist ohne besondere Auflagen versicherbar, so die SIGNAL IDUNA. Eine Ausnahme stellen die Unternehmen dar, die bereits einen entsprechenden Vorschaden hatten. Hier wird der Versicherer genauer hinschauen und gegebenenfalls zusätzliche bauliche Schutzmaßnahmen verlangen.

Mit ihrer MeisterPolicePro (MPP) und der BetriebsPolice select (BPS) bietet die SIGNAL IDUNA kleinen und mittleren Unternehmen aus Handwerk, Handel und Gewerbe leistungsstarken Versicherungsschutz an. Der Elementarschutz ist zum Beispiel gleich im Baustein Sach der MPP integriert. Die Selbstbeteiligung lässt sich zwischen null und 1.000 Euro flexibel festlegen.

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Claus Rehse

Claus Rehse

Pressekontakt Pressereferent stv. Pressesprecher Unfall- und Sachversicherungen 0231 135-4245

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1999 fusionierten die 1907 gegründeten Dortmunder SIGNAL Versicherungen mit der Hamburger IDUNA NOVA Gruppe, gegründet 1906, zur SIGNAL IDUNA Gruppe. Der Deutsche Ring Krankenversicherungsverein, Hamburg, schloss sich 2009 dem Gleichordnungskonzern an. Die Konzern-Obergesellschaften sind genossenschaftlich organisiert. Als Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit orientieren sie sich primär am Interesse ihrer Mitglieder, also der Versicherten.

Unter dem Dach der SIGNAL IDUNA finden sich auch Spezialversicherer für den öffentlichen Dienst sowie ein komplettes Angebot an modernen Finanzdienstleistungen. Dazu gehören Bausparprodukte, Immobilienfinanzierungen, Investmentanlagen und Bankdienstleistungen. Die Kernkompetenz der Gruppe liegt in der Absicherung aller Lebensrisiken der privaten Haushalte und in der maßgerechten Risikodeckung für die Betriebe der mittelständischen Wirtschaft.

Die SIGNAL IDUNA Gruppe erzielt Beitragseinnahmen von etwa 5,6 Milliarden Euro. Mit rund 62 Milliarden Euro Vermögensanlagen verfügt die Gruppe über eine beachtliche Finanzkraft. Der Gleichordnungskonzern betreut mehr als zwölf Millionen versicherte Personen und Verträge.

SIGNAL IDUNA
Joseph-Scherer-Straße 3
44139 Dortmund
Deutschland