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85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 35 Ländern kommen beim Ferienkurs zusammen. Foto: Peter Ehses-Reifer

Pressemitteilung

85 Menschen, 35 Länder, vier Wochen: Internationaler Ferienkurs bringt die Welt nach Trier

Deutsch lernen, Wissenschaft erleben, Trier entdecken und dabei Menschen aus aller Welt kennenlernen: Der Internationale Ferienkurs der Universität Trier bringt auch in diesem Sommer rund 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 35 Ländern zusammen.

Beim Auftakt im Rathaussaal wurden die internationalen Gäste von Baudezernent Thilo Becker und Universitätspräsidentin Prof. Dr. Eva Martha Eckkrammer willkommen geheißen.

85 Menschen, 35 Länder und eine gemeinsame Sprache: Deutsch. Was nach einer kleinen Weltkonferenz klingt, ist in Trier seit mehr als einem halben Jahrhundert Tradition. Zum 53. Mal lädt die Universität Trier internationale Studierende, Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie Deutschlehrerinnen und -lehrer zum Internationalen Ferienkurs ein. Vier Wochen lang geht es dabei nicht nur um Grammatik und Vokabeln, sondern um Begegnung, Wissenschaft, Kultur und die Frage, was Deutschland und seine europäischen Nachbarn verbindet.

Dass Trier für internationalen Austausch einiges zu bieten hat, zeigt sich nicht zuletzt an seinen zehn Städtepartnerschaften und der Mitgliedschaft im grenzüberschreitenden Städtenetzwerk QuattroPole und des einzigartigen UniGR-Verbunds, der Universitäten der Grossregion. Mit Luxemburg und Frankreich liegen zudem zwei europäische Nachbarn direkt vor der Haustür.

Universitätspräsidentin Prof. Dr. Eva Martha Eckkrammer begrüßte die internationalen Gäste und gab einen Einblick in die Geschichte der Universität Trier. Besonders persönlich wird es für sie im weiteren Verlauf des Kurses: Sie wird selbst einen Vortrag des Sommerprogramms übernehmen. „Ich freue mich sehr auf die Begegnungen und den Austausch mit den internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern“, so Eckkrammer.

Von A wie Alltagssprache bis Wissenschaft

Der Internationale Ferienkurs ist dabei deutlich mehr als ein klassischer Sprachkurs. Vormittags stehen Deutschkurse auf den Niveaustufen A1 bis B2 auf dem Programm. Am Nachmittag wird gesprochen, diskutiert und wissenschaftlich gearbeitet. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab B2 gibt es wissenschaftliche Vorträge und Seminare unter anderem aus den Bereichen Literatur, Sprachwissenschaft sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Ein besonderes Angebot ist zudem das Zusatzmodul „Deutsch für Gesundheitsberufe“, dass sich insbesondere an Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Pflege- und Gesundheitsberufen richtet.

„Es geht nicht nur darum, Deutsch zu lernen, sondern darum, Brücken zwischen Kulturen zu schlagen, Wissen zu teilen und unvergessliche Erlebnisse zu schaffen“, sagt Natalie Martin vom International Office der Universität Trier und Koordinatorin des IFK. Der Empfang im Rathaussaal mache zugleich sichtbar, welchen Stellenwert internationale Begegnungen für Universität und Stadt haben.

Das diesjährige Kursmotto „Deutschland und seine Nachbarn“ passt dabei besonders gut zum Standort Trier. Als Universität in der europäischen Grenzregion SaarLorLux versteht sich die Universität Trier als Ort des Austauschs über Grenzen hinweg. Europäisches Denken und kulturelle Offenheit gehören damit nicht nur zum Rahmenprogramm, sondern zum Selbstverständnis der Universität.

Wenn der Hörsaal zum Ausgangspunkt für Europa wird

Und so geht es im Internationalen Ferienkurs regelmäßig hinaus aus dem Hörsaal: Auf dem Programm stehen Ausflüge in die Moselregion, nach Luxemburg und Frankreich, Stadt- und Museumsführungen in Trier, Wanderungen und Konzertbesuche. Auch die Trierer UNESCO-Welterbestätten werden erkundet. Abends sorgen die Tutorinnen und Tutoren des Ferienkurses für ein buntes Programm – von Sport und Beachvolleyball über Grill- und Spieleabende bis hin zu Karaoke und internationalem Essen.

Ein besonderer Höhepunkt ist der geplante Tagesausflug in die Trierer Partnerstadt Metz. So wird aus dem Kursmotto „Deutschland und seine Nachbarn“ ganz praktisch gelebte europäische Nachbarschaft.

Zum Abschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Prüfung auf ihrem jeweiligen Sprachniveau ablegen. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten sie ein Zertifikat und fünf ECTS-Punkte; für das Zusatzmodul „Deutsch für Gesundheitsberufe“ können weitere drei ECTS-Punkte erworben werden.

Nach vier Wochen werden die rund 85 internationalen Gäste Trier wieder verlassen – mit neuen Sprachkenntnissen, akademischen Erfahrungen und hoffentlich vielen neuen Freundschaften im Gepäck. Und vielleicht mit einem kleinen Stück Trier, das sie in die Welt hinaustragen.

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