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Delphi: Die beiden Gruppen aus Vechta und dem Saarland
Delphi: Die beiden Gruppen aus Vechta und dem Saarland

Pressemitteilung -

„Altertumskundliche Exkursion“ | Bildungsreise des Fachs Geschichtswissenschaft nach Griechenland

Zehn Geschichtsstudierende der Universität Vechta haben Ende März eine Exkursion nach Griechenland angetreten – von Athen durch die mittelgriechischen Landschaften Böotien und Phokis über die Halbinsel Peloponnes bis nach Nafplio führte sie die Bildungsreise wieder zurück zur griechischen Hauptstadt. Unter anderem besuchten sie die majestätische Akropolis, das Wahrzeichen Athens, die Ruinen des antiken Delphi, das sich 700 Meter über dem nahen Meer erhebt, die idyllische Stätte des Zeusheiligtums in Olympia, Mykenes kyklopische Mauern und den malerisch an der Südspitze Attikas gelegenen Poseidontempel von Sounion. Daneben rundeten viele weniger bekannte und seltener besuchte Stätten das Panorama ab, wie etwa der Apollontempel im einsamen Bassai, das pittoreske Andritsäna oder Nemea, wo Herakles die Bauern von dem gewaltigen Löwen befreit haben soll, und das mysteriöse Eleusis.


Die Studierenden der Universität Vechta zusammen mit Seminarleiter Georg Müller (l.) in Eleusis


Die altertumskundliche Exkursion leitete Georg Müller, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Geschichtswissenschaft, in Kooperation mit den Instituten für Alte Geschichte und Klassische Philologie der Universität des Saarlandes. Beim Besuch der archäologischen Stätten wurde die griechische Geschichte von der Bronzezeit bis in die römische Epoche sicht- und erfahrbar. Die bedeutenden archäologischen Museen in Athen, Delphi und Olympia boten darüber hinaus Einblicke in über 150 Jahre altertumskundliche Sammlungstätigkeit und damit internationale Wissenschaftsgeschichte. „Durch die außerordentlich harmonische, um nicht zu sagen freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Saarbrücker Kollegen konnten unsere Vechtaer Studierenden zugleich von der wissenschaftlichen Expertise der Professoren Heinrich Schlange-Schöningen und Christoph Kugelmeier profitieren und Einblicke in die Arbeitsweise von Nachbardisziplinen erhalten“, fasste es Müller zusammen. „Am schönsten war letztlich aber doch zu sehen, wie aus zwei Gruppen eine wurde, eine Gemeinschaft der Lernenden und Lehrenden sich bildete, ,Universität‘ im besten Sinne; wie eifrig diskutiert und gelacht, referiert, gepicknickt und nachgefragt wurde sowie im Meer gebadet. Den lautesten Applaus gab es sicher, als Max Schwarz aus Vechta beim interdisziplinären, Bundesländer und Generationen übergreifenden Stadionlauf in Olympia als Erster die Ziellinie überquerte.“

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