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Artist in Residence 2021 | Valentin Moritz liest aus „Vermessungen einer Liebe“

Pressemitteilung -

Artist in Residence 2021 | Valentin Moritz liest aus „Vermessungen einer Liebe“

„Genau hinschauen. Fragen. Und hinterfragen.“ – das hatte sich Valentin Moritz vorgenommen. So trat der „Artist in Residence“ 2021 während seines damaligen Aufenthalts in Vechta in Kontakt mit den Menschen vor Ort und erschloss sich die Gegend literarisch. Nun hat der Schriftsteller im Geest-Verlag die durch seinen Aufenthalt in Vechta inspirierte Erzählung „Götterboten“ – inklusive seiner Erlebnisse in der Region – im Buch "Vermessungen einer Liebe" veröffentlicht und im Gulfhaus Vechta aus dem Werk gelesen.


Vielfalt und Wandel – Auf dem Weg zu neuen Gemeinsamkeiten“ lautete das Thema des Künstler*innen-Stipendiums, welches Universität und Stadt Vechta seit 2013 gemeinsam ausschreiben, im Jahr 2021. Sowohl die Erzählung „Götterboten“ als auch die Blog-Texte „Aus dem Leben eines AiR“, welche Valentin Moritz während seins Aufenthalts in der Stadt schrieb, spiegeln seine Erfahrungen wider.

Autor Valentin Moritz im Gespräch mit Alfred Büngen vom Geest-Verlag, der das Buch "Vermessungen einer Lieber" herausbrachte.

„Götterboten“ erzähle „die Geschichte zweier Freunde am Rande der Gesellschaft, die es auf der Suche nach der großen Liebe von Neukölln in die niedersächsische Provinz zieht – zurück an die Orte ihrer Kindheit und Jugend“, fasst es Moritz zusammen. Die Erzählung bezeichnet er als „tarantinoesque Räuberpistole“ – eine im Großen und Ganzen erfundene, in übertreibender Weise dargebotene Geschichte – „über Zusammenhalt und Leidenschaft, die sich vor allem durch ihre Figurenzeichnung und ihren spielerischen Umgang mit Motiven der europäischen Mythologie in Erzähltraditionen von Don Quijote und Ritterromanen auszeichnen.“ In „Götterboten“ tauchen unter anderem das Gut Füchtel, bekannte Kneipen, der Europaplatz als auch die Neue Straße sowie das Moor auf. Dabei verarbeitet Moritz sprachliche und kulturelle Eigenheiten der Region.

Blog-Texte und Erzählung seien jeweils unabhängig voneinander lesbar, erklärt der freischaffende Autor. „Sie ergänzen sich insofern, als dass sie eine Vielfalt von Blickwinkeln auf Vechta und Umgebung bieten. Immer mit einem liebevollen Zugang und einem Hang zur komischen Übertreibung“, sagt Moritz.


Valentin Moritz
geboren 1987 und aufgewachsen in Südbaden, studierte Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Fünfjährige Tätigkeit als Literaturagent, seit 2019 freischaffender Autor. Er veröffentlichte Kurzprosa in Zeitschriften, Anthologien sowie als kleine Einzelpublikationen und bekam verschiedene Preise und Stipendien zugesprochen. Sein erstes Buch, für welches er mit einem Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg und dem Literaturpreis der Schwarzwälder Buchmesse ausgezeichnet wurde, erschien 2020 unter dem Titel „Kein Held“ im Badischen Landwirtschafts-Verlag Freiburg.

https://valentin-moritz.de/

Instagram: @valentin__moritz


„Artist in Residence“
Seit 2013 schreiben Stadt Vechta und Universität jährlich ein gemeinsames „Artist in Residence-Programm“ aus. Es bietet einem Künstler oder einer Künstlerin die Möglichkeit, im Frühsommer 2021 für vier bis sechs Wochen in der Stadt Vechta zu leben und themenbezogen zu arbeiten. Im Zusammenwirken der verschiedenen Bereiche – Stadtentwicklung, Wissenschaft und Kunst – sollen neue kreative Impulse freigesetzt werden, die positiv auf das kulturelle Leben der Menschen in Vechta wirken.

„Artist in Residence“ 2022 ist die Schriftstellerin Miriam Bornewasser: https://www.mynewsdesk.com/de/...

www.air-vechta.de

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