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Pressemitteilung -

Finanzminister Gerald Heere besucht Universität Vechta: „Klimaschutz und Energiesparen haben im Landesbau hohe Priorität“

Der Niedersächsische Finanzminister Gerald Heere hat zu Beginn der Woche die Universität Vechta besucht, um sich über aktuelle Baumaßnahmen sowie den im vergangenen Jahr fertiggestellten Neubau der Sporthalle zu informieren.

„Klimaschutz und Energiesparen haben im Landesbau eine hohe Priorität. Um die angestrebten Klimaziele zu erreichen, will die Landesregierung ihre Möglichkeiten als Immobilieneigentümerin vollständig konsequent nutzen. Bis 2035 sollen alle Landesliegenschaften in der Summe treibhausgasneutral bewirtschaftet werden“, erklärte der Minister.

Prof. Dr. Thomas Bals, Interimspräsident der Universität Vechta, begrüßte die Aussage und schloss sich an: „Die Universität Vechta ist bestrebt, ihren Campus – auch in Hinblick auf die derzeitigen energetischen Herausforderungen – in den kommenden Jahren klimaneutral zu gestalten. Unter anderem in weiterer guter Zusammenarbeit mit dem Land Niedersachsen wird uns das Vorhaben gelingen.“

Für den Neubau der Sporthalle hat das Staatliche Baumanagement Region Nord-West einen besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit gelegt. Auf der gesamten Dachfläche wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert, mit der die Universität 17 Prozent ihres Strombedarfs auf dem Campus abdeckt. Die Außenfassade besteht aus einer klimafreundlichen Holzkonstruktion. Das Niedrigstenergiegebäude erfüllt alle Anforderungen an einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und unterschreitet die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes sogar um fast 30 Prozent. Die Baukosten beliefen sich einschließlich der Photovoltaik-Anlage und der Neuanlage des Beach-Sportplatzes rund 10,5 Millionen Euro.

Aktuell wird das Flachdach der Bibliothek saniert, was sich auf die Klimabilanz des Gebäudes durch sie bessere Isolierung positiv auswirkt. Dabei werden die Dachflächen für eine spätere Installation einer PV-Anlage sowie für Gründachbereiche vorbereitet. Die voraussichtlichen Kosten für die Dachsanierung liegen bei rund einer Million Euro.

Nahezu abgeschlossen ist die Modernisierung der Sicherheitsbeleuchtung der Bibliothek. Eine 110-Volt-Anlage aus dem Jahr 1981 war technisch überholt, versorgte jedoch rund 70 Prozent der Sicherheitsleuchten. Im Ernstfall hätte dies zu einer unzureichenden oder vollständig ausfallenden Beleuchtung führen können. Daher wurden die 110-Volt-Leuchten sowie die zugehörigen Leitungen erneuert. Das Land investierte hierfür rund 135.000 Euro.

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