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Förderung | Universität Vechta weitet WLAN-Strukturen aus

Pressemitteilung -

Förderung | Universität Vechta weitet WLAN-Strukturen aus

Die Universität Vechta beteiligt sich an dem Projekt „Eduroam off Campus“ des Verbunds „Hochschule.digital Niedersachen“. Nun fördert das Land Niedersachsen das Vorhaben mit insgesamt 10 Millionen Euro. Die Universität Vechta erhält anteilig 377.500 Euro. Ziel ist, technische Voraussetzungen für ein ortsunabhängiges und flexibles Studieren und Arbeiten an den Hochschulen zu schaffen und die WLAN-Strukturen über das klassische Hochschulumfeld hinaus auszubauen.

Eduroam steht für Education Roaming und bietet Studierenden und Beschäftigten der beteiligten Hochschulen und Organisationen einen WLAN-Zugang – und zwar weltweit an den Standorten der beteiligten Hochschulen und Organisationen. Sie haben also auch an Fremduniversitäten über ihre heimischen Hochschulaccounts direkten WLAN-Zugang. Am Eduroam-Netzwerk sind mehr als 100 Länder beteiligt. Durch „Eduroam off Campus“ sollen Studierende und Beschäftigte von Hochschuleinrichtungen künftig nicht nur in den Räumlichkeiten der Hochschulen auf Dienste und Infrastruktur für Forschung und Lehre zugreifen können, sondern auch in häufig genutzten Bereichen im öffentlichen Raum.

„Mit ‚Eduroam off Campus‘ investieren wir nicht nur in die Infrastruktur, sondern werten auch die Zukunftsfähigkeit unserer Hochschulstandorte insgesamt auf“, sagt Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Dr. Bernd Althusmann. „Hierbei wird deutlich, wie eng Wissenschaft und Wirtschaft kooperieren und welche positiven Effekte die Förderungen von digitalen Maßnahmen erzeugen.“ Wissenschaftsminister Björn Thümler betont: „In der Pandemie haben die niedersächsischen Hochschulen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie sich an neue Formen von Lehre und Forschung anpassen. Mit dem Projekt ‚Eduroam off Campus‘ gehen wir diesen Weg konsequent weiter, indem wir die technischen Voraussetzungen für ein ortsunabhängigeres und flexibleres Studieren und Arbeiten an den Hochschulen schaffen. ‚Eduroam off Campus‘ trägt zu mehr Mobilität in der Wissenschaft und zu einer leistungsstarken digitalen Hochschullandschaft in Niedersachsen bei.“ Prof. Dr. Joachim Schachtner, Vorsitzender der LandesHochschulKonferenz Niedersachsen, freut sich: „Die Förderung hilft den niedersächsischen Hochschulen sehr, sich im Wettbewerb um Studierende und Forschende noch besser aufzustellen und den ausgelösten Digitalisierungsschub erfolgreich voranzutreiben. Indem eine Eduroam-Netzabdeckung in zahlreichen städtischen Bereichen angestrebt wird, strahlt das Kooperationsprojekt der Hochschulen weit in die Gesellschaft hinein.“

„Die Universität Vechta wird die Mittel konkret für zwei Maßnahmenfelder einsetzen“, erklärt Dr. Gunther Schmidt: „1) Soll der W-LAN-Empfang in den Außenbereichen des Campus’ und an den Sportstätten noch einmal deutlich verbessert werden und 2) planen wir, auch im Zentrum der Stadt das Eduroam-Netz zu etablieren“, berichtet der Leiter des Rechenzentrums der Universität Vechta und Vertreter im zentralen Verbund der niedersächsischen Hochschulen (LANIT). Hierfür kämen insbesondere die Bereiche zwischen dem Bahnhof und dem Alten Markt in Vechta in Frage, wo bereits in mehreren Außenstellen der Universität die notwendige Netzinfrastruktur vorhanden sei.

Hintergrund
Das Infrastruktur-Projekt „Eduroam off Campus” wird mit Mitteln aus dem Sondervermögen für Digitalisierung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung gefördert. Das Vorhaben wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Zusammenarbeit mit dem Verbund „Hochschule.digital Niedersachsen“ koordiniert.

Der Verbund „Hochschule.digital Niedersachsen“ ist eine gemeinsame Gründung der LandesHochschulKonferenz Niedersachsen, des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung, der alle niedersächsischen Hochschulen in staatlicher Verantwortung angehören. Im Kern der kooperativen Digitalisierungsstrategie geht es darum, digitale Technik noch breiter und professioneller in Studium und Lehre, Forschung sowie Verwaltung einzusetzen.

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