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Dr.in Olga Siegmunt (Vechta) und Prof. Dr. Joachim Häfele (Polizeiakademie Niedersachsen)
Dr.in Olga Siegmunt (Vechta) und Prof. Dr. Joachim Häfele (Polizeiakademie Niedersachsen)

Pressemitteilung -

Forschungsprojekt zu Straflust bei zukünftigen Fachkräften: Kooperationsvereinbarung der Universität Vechta mit der Polizeiakademie Niedersachsen (Oldenburg)

Master-Studierenden der Sozialen Arbeit an der Universität Vechta haben in den vergangenen Semestern die Punitivität bei ihren Kommilitonen im Bachelor sowie in der Kriminalwissenschaft an der Polizeiakademie Niedersachsen untersucht. Das Projekt soll in den kommenden Jahren fortgeführt werden. Dabei wird bei den zukünftigen Fachkräften die Bereitschaft normabweichendes Verhalten hart zu sanktionieren in den Fokus genommen. Dr.in Olga Siegmunt (Vechta) und Prof. Dr. Joachim Häfele (Polizeiakademie Niedersachsen) haben dazu im Sommersemester 2023 die Vereinbarung getroffen.

Die Idee der Punitivitätsforschung wird im Fachbereich Soziale Arbeit seit mehreren Jahren kontinuierlich umgesetzt. So wurden Strafeinstellungen nicht nur bei Studierenden verschiedener Fachrichtungen wie Erziehnungswissenschaften oder Soziale Arbeit, sondern auch bei praktizierenden Bewährungshälfer*innen und Justizvollzugsbeamt*innen untersucht. Auch das aktuelle Projekt findet an der Universität Vechta im Rahmen einer zweisemestrigen Lehrveranstaltung von Dr.in Olga Siegmunt statt.

Das Ziel dieser Kooperation ist es, eine langfristige, regelmäßige, standardisierte Befragung der Studierenden der beiden Hochschulen zu etablieren. Der Titel dieses Forschungsprojektes lautet: „Punitivität und professioneller Auftrag. Eine vergleichende Studie zwischen angehenden Sozialarbeiter*innen an der Universität Vechta und zukünftigen Polizeibeamt*innen an der Polizeiakademie Oldenburg“.

Die Ergebnisse der Befragungen sind für beide Fachbereiche von besonderer Bedeutung. Denn sowohl die Sozialarbeiter*innen als auch die Polizist*innen sollten infolge ihrer beruflichen Aufträge innerhalb der kotrollierenden Funktion keine Vorurteile gegenüber der KlientInnen haben. Die Projektergebnisse sollten anschließend sowohl in der Ausbildung als auch in der Praxis berücksichtigt werden.

Die ersten Ergebnisse werden auf der Studierendentagung am 6. Februar 2024 um 11:45-12:45 Uhr an der Universität Vechta im Raum E135 vorgetragen.

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