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Interdisziplinärer Dialog zu den Facetten des Vertrauens und Misstrauens an der Universität Vechta

Pressemitteilung -

Interdisziplinärer Dialog zu den Facetten des Vertrauens und Misstrauens an der Universität Vechta

Am 14. Juli richtete der wiss. Leiter des Zentrums für Vertrauensforschung (ZfV) an der Universität Vechta, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, einen interdisziplinären Dialog zu den Phänomenen des Vertrauens und Misstrauens aus.

Teilnehmende dieser Veranstaltung waren renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich als Mitautorende des jüngst von Schweer herausgegebenen Bandes „Facetten des Vertrauens und Misstrauens: Herausforderungen für das soziale Miteinander“ mitverantwortlich zeichnen, es gab neben dem intensiven fachlichen Austausch auch Gelegenheit, Anknüpfungspunkte für (weitere) Forschungskooperationen zu identifizieren. In seinem einführenden Input wies der Leiter des ZfV denn auch auf die hohe Bedeutung von Vertrauen gerade in unsicheren Zeiten hin, das Vertrauen der Menschen sei aktuell „angesichts der Corona-Pandemie sowie mit Blick auf den Ukraine-Krieg zwar zunehmend auf die Probe gestellt, gleichermaßen aber benötigen wir Vertrauen, um diese schwierigen Situationen zielführender bewältigen zu können“, so der Vertrauensforscher. Im Rahmen des Treffens ging es um diverse gesellschaftliche Kernbereiche, etwa um das Bildungs- und Erziehungssystem, um Institutionen der Wirtschaft und Verwaltung sowie auch um den Bereich der Gesundheit und Prävention. In den Blick genommen wurden darüber hinaus eng mit Vertrauen verknüpfte Komponenten des sozialen Miteinanders, u.a. Gerechtigkeit, Loyalität, Moral und Resilienz als psychische Widerstandskraft.

Mit der Veranstaltung zeigte sich Gastgeber Schweer sichtlich zufrieden: „Der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus nahezu dem gesamten Bundesgebiet hat überaus deutlich gemacht, dass eine Vielzahl vertrauensrelevanter Fragestellungen nur durch das forschende Miteinander der verschiedenen Fachdisziplinen zielführend beantwortet werden kann.“

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