Pressemitteilung -
Internationale Perspektiven auf Gerontologie: Professorin Dr. Nilüfer Korkmaz-Yaylagül zu Gast an der Universität Vechta
Das Institut für Gerontologie der Universität Vechta hat Professorin Dr. Nilüfer Korkmaz-Yaylagül von der Akdeniz University in Antalya, Türkei, begrüßt. Der Besuch fand im Rahmen eines Erasmus-Teaching-Austauschs statt und diente dem fachlichen Austausch sowie dem Kennenlernen des Instituts und des Fachs Gerontologie an der Universität Vechta.
Auf Einladung von Professor Dr. Andrea Teti gab Prof. Dr. Korkmaz-Yaylagül Einblicke in ihre Arbeit und in aktuelle Entwicklungen der Gerontologie in der Türkei. In ihrem Vortrag „Gerontology in Turkey“ stellte sie Masterabsolvent*innen und Promovierenden zentrale Themen der gerontologischen Forschung, Lehre und Praxis in der Türkei vor. Dazu gehörten unter anderem der demografische Wandel, soziale Strukturen des Alterns, Pflege- und Gesundheitsversorgung älterer Menschen sowie Ansätze der angewandten Gerontologie.
Der Besuch bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, internationale Perspektiven auf Alter(n), Versorgung, Teilhabe und gerontologische Ausbildung kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren. Besonders wertvoll war der Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen gerontologischen Entwicklungen in Deutschland und der Türkei.
Abgerundet wurde der Tag durch einen Besuch des innovativen Wohnkonzepts der Wohngemeinschaften für ältere Menschen von proVita in Vechta. Dort erhielten die Gäste Einblicke in praxisnahe Wohn- und Unterstützungskonzepte für ältere Menschen, die Selbstbestimmung, Gemeinschaft und Teilhabe miteinander verbinden.
„Das Institut für Gerontologie bedankt sich herzlich bei Prof. Dr. Nilüfer Korkmaz-Yaylagül für ihren Besuch, den inspirierenden Vortrag und den anregenden fachlichen Austausch“, unterstreicht Teti. „Ein besonderer Dank gilt zudem dem International Office der Universität Vechta für die Unterstützung des Erasmus-Teaching-Austauschs sowie Lena Fuchs, Geschäftsführerin von proVita, für die Vorstellung des Wohnkonzepts in Vechta.“ Und weiter: „Der Besuch unterstreicht die Bedeutung internationaler Kooperationen in der Gerontologie und zeigt, wie bereichernd der Austausch zwischen Wissenschaft, Lehre und Praxis für die Weiterentwicklung altersbezogener Forschung und Versorgungskonzepte ist.“