Pressemitteilung —
Klangvolles Gemüse, Vechtaer Unikate und rasant verpacktes Upcycling: Sommerakademie der Universität Vechta begeistert Nachwuchsdesignerinnen und -designer
Von Karotten-Flöten bis zur Modenschau aus Reststoffen: Fünf Tage lang hat sich das W+K-Gebäude der Universität Vechta in eine Werkstatt für Nachwuchsdesignerinnen und -designer verwandelt. Über 50 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren entwickelten, tüftelten und gestalteten unter dem Motto „Einmal Designer sein“ in fünf ausgebuchten Workshops. Die Sommerakademie wird jährlich vom Fach Designpädagogik der Universität Vechta veranstaltet und dient gleichzeitig als Praxisprojekt für (Lehramts-)Studierende, die die Workshops im Vorfeld im Rahmen ihres Studiums konzipieren.
Das Spektrum der kreativen Ergebnisse reichte von der handwerklichen Konstruktion bis zur digitalen Klangsynthese:
- Gemüseorchester: Die Teilnehmenden bauten funktionstüchtige Instrumente aus Obst und Gemüse. Über digitale Schnittstellen wandelten sie die analogen Früchte in spielbare Sounds um, erzeugten digitale Sound-Loops und nahmen einen eigenen Song auf.
- Recycling-Boote: Aus Upcycling-Materialien entstanden schwimmfähige Modell-Rennboote.
- Vechtaer Fashionweek: In der Textilwerkstatt entwarfen die Teilnehmenden maßgeschneiderte, selbstgenähte Unikate und präsentierten diese bei einer Modenschau.
- Murmel-Olympiade: Riesige Bahnen aus Recyclingmaterialien traten im Teamwettbewerb an.
- Erfinderwerkstatt: Prototypen für smarte Alltagslösungen wurden auf einer Erfindermesse präsentiert.
Die Projektleitung um Svenja Wetzenstein, Alex Beste und Traugott Haas zog ein positives Fazit. „Es ist immer wieder beeindruckend wie viel Kreativität aber auch Energie die Kinder in dieser Woche aufbringen. Das schönste ist es am Ende einer solchen Woche in die Gesichter der Kinder zu blicken, denen man an der Nasenspitze ansehen kann, dass sie bei uns ein bisschen über sich selbst hinausgewachsen sind.“ Ein besonderer Dank gehe an die Universitätsgesellschaft Vechta (ugv). Sie unterstützte die Akademie finanziell.
Neben dem Handwerk erhielten die Teilnehmenden auch Einblicke in den universitären Alltag. Bei einem verlängerten Arbeitstag am Mittwoch arbeiteten die Nachwuchskräfte bis in den Nachmittag und verbrachten ihre Mittagspause in der Mensa der Universität.
Den Höhepunkt bildete die Werkschau am Freitagnachmittag vor rund 150 Gästen. Im Atelier ertönte das digitale Obst-Orchester, im Außenbereich trat die Modenschau-Gruppe auf und im eigens aufgebauten Strohballenpool vor dem W+K-Gebäude traten die Recycling-Boote im Wettrennen gegeneinander an. In der Werkstatt gab es eine spannende Murmelbahn-Olympiade und in anderen Räumen konnten die Ergebnisse der Erfinderwerkstatt und der Fashion-Week-Gruppe bestaunt werden.
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