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Pressemitteilung -

Studie im Oldenburger Münsterland | Veränderungsbereitschaft von Mitarbeitenden im digitalen Wandel

In Zeiten von künstlicher Intelligenz, Robotik und weiteren digitalen Entwicklungen stehen sowohl Arbeitnehmer*innen als auch Arbeitgeber*innen vor Herausforderungen. Die Digitalisierung revolutioniert ganze Berufsfelder und sorgt dafür, dass bekannte Strukturen aufgebrochen und erneuert werden. Im Rahmen dieser Umwälzungsprozesse ist die Wandlungsfähigkeit von Unternehmen eine zentrale Voraussetzung für den langfristigen Erfolg. Ein Forschungsvorhaben des Fachs Wirtschaft und Ethik (Marlene Reimer, Luca Haensse, Prof. Dr. Nick Lin-Hi) stellt im Oldenburger Münsterland die Veränderungsbereitschaft von Mitarbeitenden im Zuge des digitalen Wandels in den Mittelpunkt.

Es stelle sich die Frage, wie sich die Wandlungsfähigkeit von Unternehmen verbessern lässt, um langfristig wettbewerbsfähig bleiben zu können, so die Wissenschaftler*innen. Hier würden Mitarbeitende eine Schlüsselrolle spielen, da sie es sind, die die Veränderungen innerhalb der Organisation implementieren und auch tragen müssten. Dabei sei es insbesondere die individuelle Veränderungsbereitschaft von Mitarbeitenden, die den Erfolg von Unternehmen im digitalen Wandel maßgeblich mitbestimme.

Genau an diesem Punkt setzt das Forschungsvorhaben an: Die Wissenschaftler*innen untersuchen die individuelle Veränderungsbereitschaft auf Mitarbeiterebene und bringen dieses mit gesellschaftlicher Verantwortungsübernahme auf Unternehmensebene zusammen. Mit Unterstützung des Verbundes Oldenburger Münsterland konnten sie hierfür 338 Mitarbeitende aus 27 Unternehmen für eine quantitative Studie gewinnen.


Grafik 1: Mittelwerte für das Konstrukt der individuellen Veränderungsbereitschaft über alle 27 Unternehmen hinweg.

Im Rahmen der Studie wurden unter anderem die Veränderungsbereitschaft von Mitarbeitenden sowie die wahrgenommene Verantwortung ihrer Arbeitgeber gemessen. Es zeigte sich dabei, dass die individuelle Veränderungsbereitschaft in vielen Unternehmen des Oldenburger Münsterlandes eher positiv ausgeprägt ist (siehe Grafik 1). Die dargestellte Grafik stellt die jeweiligen Mittelwerte über alle teilnehmenden Mitarbeitenden für das Konstrukt der individuellen Veränderungsbereitschaft dar.

Die Studie liefert zudem Hinweise, dass Unternehmen durch die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung die Veränderungsbereitschaft ihrer Mitarbeitenden steigern können. Eine mögliche Erklärung hierfür sei, so die Wissenschaftler*innen, dass Verantwortungsübernahme als Signal fungiert, dass ein Unternehmen nicht nur auf die eigenen Interessen schaut, sondern wechselseitige Vorteile anstrebt. Mitarbeitende, die bei einem verantwortlichen Unternehmen arbeiten, könnten damit anstehenden Veränderungen zuversichtlicher entgegensehen, da sie auf die Unterstützung durch ihre Arbeitgeber vertrauen.

Unternehmen mit mehr als 15 Teilnehmenden erhielten eine Auswertung der Daten, aus der zum einen die allgemeinen Ergebnisse für das Oldenburger Münsterland hervorgingen. Zum anderen wurde für diese Unternehmen aber auch eine individuelle Auswertung vorgenommen, welche ihnen eine Einschätzung von Stärken und Schwächen gegenüber anderen teilnehmenden Unternehmen ermöglichte.

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Zukunftsfragen der Gesellschaft stehen als Transformationsprozesse in ländlichen Räumen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Diskurses. Durch die engmaschige Verbindung von Forschung, Lehre und Transfer und die gezielte Profilierung in den Bereichen Lehrer*innenbildung, Soziale Dienstleistungen, Agrar und Ernährung sowie Kulturwissenschaften befähigt die Universität Vechta künftige Generationen, komplexe Herausforderungen in ländlichen Räumen einer globalisierten Welt zu bewältigen.

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