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Ukrainerinnen nehmen Studium an der Universität Vechta auf | DAAD-Stipendien-Programm „Zukunft Ukraine“

Pressemitteilung -

Ukrainerinnen nehmen Studium an der Universität Vechta auf | DAAD-Stipendien-Programm „Zukunft Ukraine“

Das International Office der Universität Vechta hat sechs neue Stipendiatinnen im Rahmen des DAAD-Programms „Zukunft Ukraine – Stipendienprogramm für Geflüchtete aus der Ukraine an deutschen Hochschulen“ begrüßt. Geförderte des Programms können bis zu ihrem Hochschulabschluss in Deutschland studieren, aber auch nach einer Rückkehr an ihre Heimathochschule in der Ukraine weiter unterstützt werden, um bei der Gestaltung der Zukunft des Landes mitwirken und einen wesentlichen Beitrag zum Wiederaufbau und zur ukrainisch-deutschen Kooperation leisten zu können. Dies gilt sowohl für Personen, die (zunächst) in Deutschland bleiben und von hier aus die Kooperationen stärken, sowie für Menschen, die in die Ukraine zurückkehren und dabei ihre universitären (und ggf. beruflichen) Erfahrungen und erworbenen Kenntnisse mitnehmen und vor Ort einbringen können.

Schwerpunkte der Förderung an der Universität Vechta durch das Programm liegen im Lehramt – insbesondere die Förderung geflüchteter ukrainischer Studierender mit ausländischem akademischem Lehramtsabschluss im sogenannten Anpassungslehrgang – sowie in den Sozialen Dienstleistungen – insbesondere in der Sozialen Arbeit.

Olesia Boiko aus Kamjanka-Buzka, Alina-Oleksandra Kubrak aus Kremenez, Khrystyna Kukharchuk aus Luzk, Nataliia Mykolyshyn aus Chervonohrad, Larysa Osypchuk aus Rivne und Olena Stieblovska aus Cherson studieren die Fächer Germanistik, Englisch oder Erdkunde. Oleksandra Zhylchuk hat ihr Lehramtsstudium in der Ukraine abgeschlossen. Damit sie aber in Deutschland als Lehrerin tätig sein darf, muss sie den sogenannten Anpassungslehrgang absolvieren. Dieser ermöglicht es Lehrkräften mit ausländischem universitären Lehramtsabschluss, Kompetenzen zu erwerben, die im Vergleich zu einem deutschen Lehramtsabschluss fehlen und anschließend als Lehrkraft an staatlichen Schulen zu arbeiten. Zhylchuk betont, dass der Wert eines Stipendiums über rein finanzielle Aspekte hinausgeht: „Das Stipendium ist für mich eine finanzielle Unterstützung, die mir Zuversicht für den kommenden Tag gibt. Wenn eine Person Vertrauen in die Zukunft hat, wird sie in der Lage sein, ihre eigenen Ideen und Träume zu verwirklichen, sich selbst zu verbessern und anderen zu helfen.“

Auch in diesem Sommersemester kann die Universität Vechta wieder Stipendien für Studierende in Höhe von 931 Euro anbieten, die aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet sind und im April 2024 einen Anpassungslehrgang oder ein Studium (Lehramt oder Sozialarbeit) an der Universität Vechta beginnen wollen. Interessierte Personen können sich gerne bereits jetzt bei Olha Jantzin (Tel.: 0 4441.15 631, E-Mail: olha.jantzin@uni-vechta.de) melden. Mehr Informationen unter: https://www.uni-vechta.de/international-office/daad-programm-zukunft-ukraine

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