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Studierende der Uni Vechta präsentieren Ergebnisse der „Hörspielwerkstatt“
Studierende der Uni Vechta präsentieren Ergebnisse der „Hörspielwerkstatt“

Pressemitteilung -

Wie sich der Sprung vom 10-Meter-Turm im Hörspiel darstellt – Studierende der Uni Vechta präsentieren Ergebnisse der „Hörspielwerkstatt“

Sieben Hörspiele konnten kürzlich vor einem gespannten Auditorium im Gulfhaus Vechta präsentiert werden. Das Besondere daran: Die Hörspiele hatten die Studierenden des Profilierungsbereichs zusammen mit 40 Kindern im Rahmen einer Hörspielwerkstatt produziert. Das Ergebnis konnte sich mehr „als hören lassen“. Spannende Geschichten um James Blond, einen mutigen Sprung vom 10-Meter-Turm im Freibad, eine Zeitreise oder auch die Wirkung von Zauberkräften, wenn die Schule wieder einmal langweilig ist all dies waren Themen, die die Kinder in ihren Hörspielen verarbeitet hatten.

In seiner Begrüßung zeigte sich Prof. Dr. Kai Koch begeistert von den Ergebnissen: „Wir waren alle beeindruckt, was die Kinder in dem Workshop von nur knapp drei Stunden auf die Beine gestellt haben.“ Er dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit, die Freude am Projekt und vor allem auch dem Gulhaus für die Unterstützung bei der Umsetzung des Angebots und der Präsentation der Hörspiele. Ergänzend zu den kreativen Ergebnissen der Hörspielwerkstatt waren die Kinder und ihre Familien auch musikalisch einbezogen und sangen mit viel Freude bei zwei Songs mit, die die Studierenden mit iPads im Vorfeld arrangiert, live gespielt und zum Mitsingen vorbereitet hatten.

Die Kinder haben bei der Hörspielwerkstatt die Schritte einer Hörspielproduktion im Rahmen eines Workshops kennengelernt und erprobt. Für die Studierenden war es eine wichtige Praxiserfahrung, die die theoretischen Inhalte ergänzte. „Durch dieses Seminar und die damit verbundene Veranstaltung der Hörspielwerkstatt an der Uni Vechta habe ich einige Erfahrungen sammeln können. Einerseits aus technischer Perspektive, der Umgang mit dem IPad, Garage Band, Tontechnik etc. Aber auch aus pädagogischer Sicht, der Umgang mit den Kindern beim Erstellen der Hörspiele. Dies hat vor allem positiven Einfluss auf meinen späteren Beruf als Grundschullehrer. Die gelernten Methoden und Konzepte aus dieser Veranstaltung sind im schulischen Kontext vielseitig nutzbar und werden in vielen Bereichen Anwendung finden können“, so Mate Thölking. Das Projekt und das Konzert seien eine tolle Erfahrung gewesen, ergänzte die Kommilitonin Mette von Borstel. „Es war schön zu sehen, wie simpel es sein kann, zusammen mit Kindern und IPads Hörspiele bzw. mit anderen Student*innen Musik zu produzieren. Das Projekt war eine tolle Möglichkeit, einmal selbst auszuprobieren und eigenverantwortlich mit den Kindern in kürzester Zeit ein komplettes Hörspiel zu produzieren. Außerdem war es ein schöner Ausgleich zum Studentenalltag, weil man zwischen all dem Theoretischen auch einmal praktische Erfahrungen sammeln konnte.“ Auch gäbe es von den Kindern bereits Pläne für eine Fortsetzung der Geschichten, so die Lehramtsstudentin.

„Alles in einem sei es ein interaktives, schönes Konzert gewesen“ so das Fazit von Studentin Son Bui. Die Hörspiele wurden im Rahmen des Seminars „Musizieren und kreatives Gestalten mit Musikapps“, an einem Nachmittag live mit den Kindern in der Universität entwickelt, ohne dass dafür ein Skript oder Textbuch geschrieben werden musste. Die Methode orientiert sich an dem Modellprojekt ,City Stories‘, das in München als interaktiver Geschichtenstadtplan vom Verein PA/Spielkultur e.V. entwickelt wurde. „Mit Formaten wie der Hörspielwerkstatt schaffen wir Vorteile für alle Beteiligten“, ist sich Prof. Dr. Kai Koch sicher. „Die Studierenden vertiefen ihre Fähigkeiten, wir können unsere wissenschaftlichen Konzepte in der Praxis anwenden und die Kinder arbeiten mit Freude an etwas, was sie später auch noch anderen voller Stolz präsentieren können. Und zu guter Letzt können wir uns als Universität mit solchen Angeboten auch der Region ein stückweit mehr öffnen“, so der Musikpädagoge.

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