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Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte: Ein eindringliches Plädoyer gegen das Vergessen

Pressemitteilung -

Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte: Ein eindringliches Plädoyer gegen das Vergessen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der 27. Januar ist nicht nur der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts, es ist ebenfalls der Tag der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee. Auch wenn diese Ereignisse 2020 bereits 75 Jahre zurückliegen, ist das Thema in Zeiten von aufkeimendem Rechtsextremismus und rechtem Terrorismus aktueller denn je. 

Die Anzahl der ins Konzentrationslager Auschwitz deportierten Menschen ist bis heute nicht endgültig geklärt, Experten gehen von über 5 Millionen aus. Nur die wenigsten überlebten, darunter Fritz und sein Vater Gustav Kleinmann. Das Schicksal der beiden jüdischen Männer aus Wien hat der Historiker Jeremy Dronfield nun in Form eines Sachbuchs niedergeschrieben, dennoch liest sich Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte so flüssig wie ein Roman.Basierend auf den heimlichen Aufzeichnungen von Gustav, die er von Oktober 1939 bis Juli 1945 in einem Lagertagebuch festhielt, erzählt der Autor die Geschichte des unerschütterlichen Zusammenhalts von Vater und Sohn und gibt so einen tiefen Einblick in das Leben unter den Bedingungen des Holocausts.

Während den beiden jüngsten Geschwistern der Familie Kleinmann die Flucht ins Exil gelingt, werden Fritz und sein Vater Gustav nach Buchenwald deportiert und leiden dort mit tausend anderen unter Zwangsarbeit, Prügelstrafen und der brutalen Willkür der SS-Wachmannschaften. Als Gustav Kleinmann gemeinsam mit vielen hundert Mithäftlingen nach Auschwitz gebracht werden soll, kommt dies einem Todesurteil gleich. Fritz zeigt in dieser Situation, dass auch die nationalsozialistische Vernichtungsmaschinerie der engen Verbindung zwischen Vater und Sohn nichts anhaben kann: Er folgt seinem Vater nach Auschwitz.

Jeremy Dronfield, geboren 1965, ist ­Geschichtswissenschaftler und Archäologe. Nach dem Abschluss seiner Doktorarbeit in Cambridge wandte er sich dem Schreiben zu. Er ist Autor mehrerer preisgekrönter Romane und historischer Sachbücher.

Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte erscheint am 30. Dezember 2019. Gerne sende ich Ihnen ein Rezensionsexemplar zu. Auch stehen sowohl der Autor, als auch Peter Kleinmann (Sohn bzw. Enkel der Protagonisten), in Wien lebend, für Interviews zur Verfügung. 

Viele Grüße

Franziska Föste 

„Seit den schrecklichen Tagen, die in diesem Buch beschrieben werden, sind bereits mehr als siebzig Jahre vergangen. Die Geschichte meiner Familie, ihres Überlebens, ihres Sterbens und ihrer Rettung steht für alle Menschen, die in jener Zeit inhaftiert waren, Familienmitglieder verloren oder das Glück hatten, dem Naziregime zu entkommen. Sie steht für alle, die während jener Tage gelitten haben, und darf deshalb niemals vergessen werden.“ - Kurt Kleinmann

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