Pressemitteilung —
Warum Margot Käßmann Pazifistin bleibt – neues Buch erscheint am 1. September 2026
»Mir fehlt bei allen Diskussionen um Aufrüstung, Kriegsbeteiligung und Sanktionen die Vision, wie wir in Zukunft miteinander auskommen wollen. [...] Was wir brauchen, ist eine Investition in Versöhnungsprogramme und friedensstiftende Maßnahmen.«
Margot Käßmann
Liebes Redaktions-Team,
in einer Zeit, in der Krieg im Osten Europas sowie im ganzen Nahen Osten herrscht und hierzulande die Rufe nach Aufrüstung und militärischer Stärke immer lauter werden, erhebt Margot Käßmann ihre Stimme und legt ein zutiefst persönliches und zugleich theologisch fundiertes Bekenntnis zum Pazifismus ab. Sie scheut dabei keine Konfrontation mit populären Meinungen und politischen Entscheidungen. Ihr Buch »Warum ich Pazifistin bleibe« erscheint am 1. September 2026 bei bene! / Droemer Knaur.
Die bekannte Theologin argumentiert darin aus dem Zentrum des christlichen Glaubens heraus, dass die Botschaft Jesu – die Feindesliebe, das radikale Gewaltverbot – keine Schönwetter-Ideale sind, sondern ein zeitloser Auftrag an alle Christinnen und Christen. Margot Käßmann analysiert die Mechanismen von Kriegstreiberei und Waffenhandel und stellt ihnen Alternativen gegenüber: Völkerverständigung, Diplomatie, den Mut zum Nachgeben und die Bereitschaft zur Vergebung. Ihre Haltung ist dabei von einer tiefen Hoffnung auf die Kraft der Versöhnung und des Friedens getragen. Dieses Buch ist ein Weckruf, die Logik des Krieges nicht als alternativlos hinzunehmen.
»Ich bin und bleibe Pazifistin. Meine tiefste persönliche Überzeugung ist, dass Krieg mit allen Mitteln verhindert werden muss. Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Februar 2022 wird schnell diffamiert, wer das von sich sagt. Und gleichzeitig erlebe ich bei vielen Menschen, die ich aus Anlass von Predigten, Lesungen und Vorträgen treffe, ein großes Unbehagen gegenüber all der Aufregung. Die Entwicklung im Nahen Osten durch die Angriffe der USA und Israels seit Ende Februar 2026 auf den Iran sowie dessen Vergeltungsmaßnahmen, aber auch die erneute Diskussion um atomare Waffen sind zutiefst beunruhigend. So will ich meine Haltung in diesem Buch noch einmal aufzeigen und begründen. Durchaus auch, um andere zu ermutigen, die angesichts der schleichenden, nein, inzwischen offensiven Militarisierung unserer Tage zu verzagen drohen.«
Margot Käßmann, Jahrgang 1958, ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten Deutschlands. In und nach ihrer Zeit als hannoversche Landesbischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland gewann sie mit ihrer offenen, geradlinigen Art die Sympathien vieler Menschen. Sie ist Mutter von vier erwachsenen Töchtern und Großmutter von sieben Enkelkindern. www.margotkaessmann.de
Auf Wunsch sende ich Ihnen gerne die Satzfahne zu und/oder merke das gedruckte Buch für Sie vor. Auch ein Interview frage ich gerne für Sie an.
Mit besten Grüßen aus dem bene! Verlag
Christine Beitat
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