Internationalisierung Made in MV
Wie der Ostseeraum als Sprungbrett für KMU aus Mecklenburg-Vorpommern in einer sich verändernden Weltwirtschaftsordnung fungieren kann.
Wie der Ostseeraum als Sprungbrett für KMU aus Mecklenburg-Vorpommern in einer sich verändernden Weltwirtschaftsordnung fungieren kann.
Der „Grüne Dienstag“ machte im Mai 2026 erneut Station bei der WEMAG in Schwerin. Gemeinsam mit dem Zukunftszentrum MV+ lud der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin Unternehmerinnen und Unternehmer dazu ein, sich mit der Transformation des Energiesystems auseinanderzusetzen.
Wer ein KMU führt, kennt dieses Gefühl: Man pendelt täglich zwischen Kund:innenterminen, Personalmangel, Lieferengpässen und neuen Vorschriften – für strategische Weiterentwicklung bleibt oft kaum Zeit. Dennoch werden Digitalisierung und Nachhaltigkeit immer mehr zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren, auch weil Kund:innen, Partner:innen und die Gesetzgebung sie zunehmend einfordern.
Steigende Kosten, Fachkräftemangel, Digitalisierung, neue Anforderungen an Qualität und nachhaltiges Wirtschaften: Viele kleine und mittlere Unternehmen erleben aktuell, dass eine Vielzahl an Themen gleichzeitig auf den betrieblichen Alltag einwirkt.
Ich erinnere mich noch genau an diesen Morgen. Mein Sohn war acht Monate alt, krank, auf meinem Arm – und ich saß gleichzeitig am Laptop, weil ein Kunde wartete. Er brauchte Ruhe. Ich war im Stress. “Das kann nicht hilfreich sein”, dachte ich, “Für keinen von uns.”
Praktika sind wertvolle Gelegenheiten für Unternehmen, ihre Fachkräfte von morgen kennenzulernen und zu begeistern. Während Schüler:innen‑ und Studierendenpraktika meist darauf abzielen, künftige Auszubildende zu gewinnen, bieten Praktika für Umschüler:innen und Quereinsteiger:innen die Chance, engagierte Talente kurzfristig zu entdecken und langfristig zu binden.
Solo-selbstständig zu sein kann der Inbegriff von beruflicher Freiheit sein – nicht selten bedeutet es aber auch Unsicherheit, Vereinzelung und fehlende Unterstützung.
Mehr als 60 Teilnehmende aus kleinen und mittleren Unternehmen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern kamen bei der Meet & Learn 2025 in Stralsund zusammen. Unternehmer:innen und Ausbilder:innen verband ein gemeinsames Ziel: Austausch, Orientierung und gemeinsames Weiterdenken. Genau das macht den Kern des Formats aus.
Kultur entsteht nicht durch Leitbilder. Sie entsteht durch Momente, die auf den ersten Blick und für sich allein „harmlos“ wirken, doch in Summe einen oftmals unterschätzten Effekt haben. Wichtig ist es, zu verstehen: Führung ist ansteckend. Sie macht Unternehmen krank – oder lebenswert und widerstandsfähig.
Das ZMV+ stellt Unternehmen kostenlos das KI-Tool „Future Story Creator“ zur Verfügung – eine Anwendung, mit der auf Basis von Daten, Trends und individuellen Unternehmensinformationen automatisch plausible und handlungsnahe Zukunftsszenarien in erzählerischer Form generiert werden.
„Schreib mir eben eine Liste, dann gehe ich einkaufen“, sagt mein Mann am Telefon, während unser Einjähriger an meinem Bein nörgelt, ich die Wäsche aufhänge und gleichzeitig versuche, im Kopf meine Keynote für die nächste Woche vorzubereiten.
Das Weiterbildungsmentor:innenprojekt „Qualifizierung² – Betriebliche Weiterbildungsmentor:innen in der Chemischen Industrie“ bei dem Pharmaunternehmen Merck zeigt eindrucksvoll, wie Mitarbeitende aktiv in die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt eingebunden werden können. Im Mittelpunkt stand die Qualifizierung von betrieblichen Weiterbildungsmentor:innen.
Ob interne Kommunikation, Projektplanung oder Marketing – digitale Tools helfen, effizienter zu arbeiten, Zeit zu sparen und im Team besser zusammenzuarbeiten. Das Beste: Viele davon sind kostenlos und lassen sich ohne großen Aufwand in den Arbeitsalltag integrieren. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen lohnt sich der Einsatz dieser Helfer, um mit wenig Budget viel Wirkung zu erzielen.
Die Digitalisierung ist längst kein fernes Zukunftsprojekt mehr, sondern eine reale Chance – auch und gerade für kleine und mittlere Handwerksbetriebe. Dabei muss sie weder Millionen kosten noch tiefgreifende Umstrukturierungen nach sich ziehen. Schon einfache digitale Tools können spürbare Verbesserungen im Arbeitsalltag bringen. Der Schlüssel: Mut zur Veränderung und ein pragmatischer Einstieg.
Die wirtschaftliche Kooperation zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Region Tschernihiw im Norden der Ukraine hat seit der Vereinbarung im Januar 2024 neue Perspektiven eröffnet. In Bildung, Kultur, Sport, Medizin, Wirtschaft und Wissenschaft wächst der Austausch.
Mehr denn je stehen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor der Herausforderung, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch kontinuierliche Anpassung zu sichern. Neben der Optimierung betrieblicher Prozesse und der Einführung neuer Technologien spielt insbesondere die Qualifizierung der Mitarbeitenden eine zentrale Rolle für die Bewältigung stetiger und rasanter Veränderungen.
Wir fragten uns zum einen „Wie kann das Potenzial der Startups genutzt werden, um KMU zu stärken?“ und zum anderen „Was können Startups von mittelständischen Unternehmen lernen?“
Digitalisierung und KI, Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel sind nur ein kleiner Bestandteil der bestehenden Transformationsprozesse, die Unternehmen derzeit beschäftigen und die Anforderungen an die Arbeitswelt beeinflussen.
Die Bedeutung digitaler Kompetenzen von Frauen für die berufliche Zukunft ist ein zentrales Thema in der heutigen Arbeitswelt, insbesondere im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung. Diese Veränderungen erfordern nicht nur technisches Wissen, sondern auch soziale und interdisziplinäre Fähigkeiten, die Frauen häufig mitbringen.
In einer Zeit, in der sich die Welt ständig verändert und Unternehmen vor beispiellosen Herausforderungen stehen, ist die Fähigkeit zur kontinuierlichen Transformation und Neuerfindung unerlässlich. Wie aber können Unternehmen in einem komplexen Marktumfeld innovative Lösungen finden?