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Der Vinschgau – Die Kornkammer Tirols

Blog-Eintrag   •   Dez 03, 2013 05:19 CET

An die 30.000 ha Getreidefelder prägten zu Anfang des 20. Jhr. das Südtiroler Landschaftsbild. So ist es nicht verwunderlich, dass auch im oberen Vinschgau jeder Bauernhof sein eigenes Getreide für die Brotherstellung anbaute. Vor allem das Vinschger Paarl dürfte vielen bekannt sein, das zusammen mit würzigem Speck bei keiner herzhaften typischen Südtiroler Marende fehlen darf!

Das Vinschger Paarl

Eine steigende Nachfrage an ökologischen Lebensmitteln und Produkte aus biologischem Anbau, hat auch das Interesse am Getreideanbau im Vinschgau wieder geweckt. Heute werden im oberen Vinschgau rund um den Hauptort Mals und die Stadt Glurns, wieder Dinkel, Weizen und Roggen angebaut. Alle drei Getreidesorten waren bereits damals und sind heute noch Hauptzutaten des beliebten Vinschgerle, eine traditionelle Südtiroler Brotsorte. Vorläufer des Vinschgerle ist das Ur-Paarl, welches einst von den Mönchen der Benediktinerabtei Marienberg in Burgeis bei Mals erfunden wurde. Auch der in Vergessenheit geratene Schwarzplent ist heute wieder auf den Vinschger Wiesen zu finden. Speziell süße Torten oder die mit Käse gefüllten Schwarzplent-Knödel werden gerne beim traditionellem Südtiroler Törggelen serviert. Heute werden in Südtirol und im Vinschgau, der Kornkammer Tirols, auf 70 ha an die 240 Tonnen Getreide pro Jahr geerntet. 65 % der Ernte stammen aus konventionellem Anbau, der Rest wird biologisch angebaut. Viele Sonnenstunden, wenig Niederschlag und optimale Bodenbedingungen sorgen für Getreide von erster Qualität, welches in den Südtiroler Mühlen zu feinem Mehl verarbeitet wird und so zahlreiche typische Gerichte und süße Spezialitäten verfeinert.  

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