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Zwei unermüdliche Schwestern sorgen für Rekordergebnisse

Pressemitteilung   •   Jul 12, 2018 15:00 CEST

Seit nunmehr über einem Jahr pendeln die beiden modernen Schwesternschiffe von Scandlines, die „Berlin“ und die „Copenhagen“, zwischen Rostock und Gedser über die Ostsee. Zuverlässig wie ein Uhrwerk haben die weltgrößten Hybridfähren dabei nicht nur für rekordhohe Zuwächse gesorgt – auch die Umweltbilanz der beiden Schwestern kann sich sehen lassen.

Seit Mai 2016 setzt Scandlines mit Indienststellung der „Berlin” neue Maßstäbe beim hochfrequenten Fährbetrieb zwischen Rostock und Gedser. Im Dezember 2016 folgte dann die Indienststellung der Zwillingschwester „Copenhagen“, die unter dänischer Flagge fährt; seitdem legen die beiden weltgrößten Hybridfähren über 20 Mal täglich und zuverlässig wie ein Uhrwerk auf der traditionsreichen Strecke ab.

Beide Schiffe bieten jeweils Platz für 1.300 Passagiere, 460 Pkw oder 96 Lkw. Scandlines konnte somit die Lademeter-Kapazität auf der Route, gemessen an den bisherigen Fähren, mehr als verdoppeln. Seit ihrer Indienststellung sorgen die beiden Schiffe für Zuwächse im zweistelligen Bereich und brechen fast monatlich neue Rekorde. Sie trugen somit maßgeblich dazu bei, dass die deutsch-dänische Reederei mit einem Geschäftsergebnis von 194 MEUR im Jahr 2017 das bis dato beste Ergebnis ihrer Geschichte einfahren konnte.

Und trotz der langen und strengen Kälte, die Dänemark und Deutschland bis über Ostern fest im Griff hatte, konnten die beiden Hybridfähren ihren stabilen und zuverlässigen Betrieb aufrecht halten. Daher sieht auch die Halbjahresbilanz für 2018 ausgesprochen positiv aus. Nicht unerheblich trägt dazu die Mengenentwicklung auf der Strecke Rostock-Gedser bei.

Im März diesen Jahres wurde die Reederei vom alleinigen Eigentümer 3i an ein Konsortium bestehend aus First State Investments (50,1 Prozent) und Hermes Investment Management (14,9 Prozent) verkauft; 3i entschied sich aber dazu, einen Teil des Erlöses erneut in das Unternehmen zu investieren und hält somit einen Anteil von 35 Prozent. Von Branchenkennern wurde dies als Beweis für die Stärke des Geschäftsmodells von Scandlines und der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der Reederei gewertet. Dazu Peter Wirtz, Partner bei 3i Deutschland: „Scandlines war für uns eine fantastische Investition, und unsere erneute Investition in das Unternehmen zusammen mit First State Investments und Hermes Investment Management ist Ausdruck dafür, dass wir an den weiteren Erfolg glauben. Das Unternehmen ist hochrentabel und hat seit unserer Investition stark an Kapital zugelegt. Wir sind davon überzeugt, dass das Unternehmen in eine robuste Zukunft blickt.“

Für Heiko Kähler, Geschäftsführer der Scandlines Deutschland GmbH, ist die Tatsache, dass 3i einen Teil von Scandlines behält und die Reise mit dem erfolgreichen Unternehmen – zusammen mit den neuen Investoren – fortsetzen möchte, eine Auszeichnung für die Strategie von Scandlines. „Sowohl unsere Investoren als auch wir selber haben eine langfristige Perspektive. Mit unserer grünen Agenda und den zwei neuen Schiffen auf Rostock-Gedser bin ich davon überzeugt, dass wir einer ausgesprochen positiven Zukunft entgegengehen.“

Auch bei der Umweltbilanz hat Scandlines die Nase vorn: Mit den beiden weltgrößten Hybridfähren auf Gedser-Rostock kann die Reederei den Treibstoffverbrauch im Vergleich zu den bisherigen Fähren deutlich reduzieren. Mit insgesamt sechs umweltfreundlichen Hybridfähren besitzt Scandlines die größte Hybridflotte der Welt.

Über Scandlines

Scandlines steht als Symbol für eine historische und enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden seit 1872. Unter den Namen Scandlines und Scandlines Helsingør-Helsingborg werden heute drei Fährrouten mit hoher Frequenz und Kapazität und mit einer grünen Vision für die Zukunft vermarktet.

Das Kerngeschäft sind effiziente und zuverlässige Transportdienstleistungen für sowohl Passagiere als auch für Frachtkunden. Im Fokus steht dabei, Mehrwert für die Kunden an Bord der Fähren sowie in den Scandlines-Shops an Land zu schaffen.

Mit mehr als 90.000 Abfahrten verteilt auf 13 Fähren transportierte Scandlines 2017 insgesamt 15 Millionen Passagiere, 3,1 Millionen Pkw, 1,1 Million Frachteinheiten sowie 56.000 Busse auf den Routen Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser und Helsingør-Helsingborg.

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