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Bürgermeisterin Sigrid Maier und Projektleiter Steffen Mayer von der Bayernwerk Netz GmbH informierten über die Kommunale Wärmeplanung in Tiefenbach.

Pressemitteilung

Tiefenbach startet die Kommunale Wärmeplanung

Tiefenbach. Wie kann der Wärmebedarf der Gemeinde Tiefenbach (Lkr. Landshut) durch erneuerbare Energien gedeckt werden? Wie heizen die Menschen dort in Zukunft? Antworten auf diese Fragen soll die Kommunale Wärmeplanung (KWP) liefern, mit der die Gemeinde die Bayernwerk Netz GmbH (Regensburg) und das Institut für nachhaltige Energieversorgung (Rosenheim) beauftragt hat. Projektleiter Steffen Mayer vom Bayernwerk hat im Gemeinderat über die einzelnen Schritte der KWP informiert.

Bürgermeisterin Sigrid Maier wies zunächst auf die gesetzlichen Vorgaben hin. Demnach müssen Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnern bis zum 30. Juni 2028 eine Kommunale Wärmeplanung (KWP) vorlegen. Mit deren Erstellung hat die Gemeinde Tiefenbach nach einer Ausschreibung die Bietergemeinschaft aus Bayernwerk Netz und dem Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) beauftragt.

Wärmeplanung schafft Transparenz

Projektleiter Steffen Mayer von der Bayernwerk Netz betonte, die Kommunale Wärmeplanung sei ein strategisches Instrument. Für die Bürgerinnen und Bürger ergäben sich daraus keine unmittelbaren Verpflichtungen, etwa zu einem Heizungstausch. Vielmehr schaffe die KWP Transparenz, setze Prioritäten für die Zukunft und untersuche, welche Wärmequellen am besten für Tiefenbach geeignet sind. „Was davon tatsächlich in die Tat umgesetzt wird, muss die Gemeinde in einem nächsten Schritt nach Abschluss der KWP entscheiden“, so Mayer.

Gebäudetypen, Baualtersklassen, Verbraucher, Erzeuger, Energiequellen: Aufgabe des Instituts für nachhaltige Energieversorgung (INEV) ist es, mit Unterstützung der Verwaltung um Geschäftsleiter Manfred Tremmel die nötigen Daten zu erheben. INEV werde mit allen relevanten Akteuren vor Ort Kontakt aufnehmen, um aktuelle und detaillierte Daten erfassen und auswerten zu können.

Infos für die Bürgerinnen und Bürger

Projektleiter Mayer sagte, für die Bürgerinnen und Bürger sei eine eigene Informationsveranstaltung vorgesehen. Aufgabe der KWP sei es nach den gesetzlichen Vorgaben nicht, eine Detailplanung zur technischen Umsetzung und zur wirtschaftlichen Machbarkeit zu liefern, oder gar fixe Preise für die Wärmelieferung an Endkunden. „Das wäre nach Abschluss der KWP dann im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die nächste Aufgabe“, so Steffen Mayer.

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Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH

Seit mehr als 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung im Freistaat. Die Bayernwerk Netz GmbH nimmt dabei als Netzbetreiber eine Schlüsselrolle ein. Damit jetzt und in Zukunft immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, braucht es ein modernes, intelligentes Stromnetz. Deshalb setzt das Unternehmen auf Digitalisierung und Innovation, unterstützt zahlreiche wissenschaftliche Projekte und arbeitet systematisch am Ausbau der Energienetze. Die Bayernwerk Netz GmbH versorgt insgesamt rund sieben Millionen Menschen mit Energie. Sie ist in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern aktiv und damit der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Das Stromnetz umfasst 156.000 Kilometer, sein Gasnetz 6.000 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. Bilanziell verteilt das Unternehmen in den Energienetzen zu 96 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. Dafür sorgen mehr als 1 Million dezentrale Erzeugungsanlagen, die auf das Netz des Bayernwerks wirken und Ökostrom einspeisen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Die Bayernwerk Netz GmbH ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.

Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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