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Bund fördert klimafreundliche Antriebe in der Binnenschifffahrt
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat Mitte Juli die neue Förderrichtlinie „Grüne Binnenschifffahrt“ veröffentlicht. Für das Jahr 2026 stehen zunächst 125 Millionen Euro bereit, um den Einsatz emissionsfreier und emissionsarmer Antriebs- und Energiesysteme in der Binnenschifffahrt zu fördern. Bis 2029 sollen insgesamt 400 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds in klimafreundliche Schifffahrt und Häfen investiert werden.
Gefördert werden unter anderem die Aus- und Umrüstung von Schiffen auf alternative Antriebe sowie der Aufbau der erforderlichen Lade- und Tankinfrastruktur. Dabei umfasst die Förderung verschiedene Energieträger und Kraftstoffe wie Strom, Wasserstoff, Ammoniak und Methanol. Zudem sollen grüne Güterverkehrskorridore entstehen und Güter- sowie Personenverkehre verstärkt auf die Wasserstraße verlagert werden. Zuschüsse von bis zu 95 Prozent der förderfähigen Kosten sind möglich.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder betonte, dass mit dem Förderprogramm klimafreundliche Technologien in der Binnenschifffahrt gezielt vorangebracht werden sollen. Die Kombination aus alternativen Antrieben und dem Ausbau der notwendigen Infrastruktur trage dazu bei, Emissionen zu senken, die Straße zu entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit der Binnenschifffahrt langfristig zu stärken.