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Bild: Gerd Markert Fotografie

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EWE und Salzgitter schließen Vertrag über die Lieferung von grünem Wasserstoff

Der Energiedienstleister EWE und die Salzgitter Flachstahl GmbH, eine Tochtergesellschaft der Salzgitter AG, haben eine langfristige Vereinbarung über die Lieferung von grünem Wasserstoff geschlossen. Die Vertragsunterzeichnung fand im Juni in der Berliner Repräsentanz von EWE im Beisein der Parlamentarischen Staatssekretärin Gitta Connemann sowie des niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies statt.

Für die Salzgitter AG handelt es sich um den ersten Großvertrag mit einem Wasserstofflieferanten. Gleichzeitig ist das Unternehmen der erste Großabnehmer der geplanten 320-Megawatt-Elektrolyseanlage von EWE in Emden. Ab 2030 sollen jährlich rund 10.000 Tonnen Wasserstoff über das Wasserstoff-Kernnetz geliefert werden. Der zunächst auf sieben Jahre angelegte Vertrag vermarktet einen wesentlichen Teil der ersten Ausbaustufe der Anlage und deckt rund 6,5 Prozent des Wasserstoffbedarfs des Transformationsprogramms SALCOS. Dieses ist geplant zur strukturellen Umgestaltung der Salzgitter AG auf die nahezu klimaneutrale Herstellung von Stahl.

Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender von EWE, bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Meilenstein für den Aufbau einer funktionierenden Wasserstoffwirtschaft. Der Vertrag zeige, dass Angebot und Nachfrage zunehmend zusammenfinden. Nun gelte es, die positiven Signale aus Markt und Regulierung zu nutzen und weitere Partnerschaften entlang der Wasserstoffwertschöpfungskette auf den Weg zu bringen.

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