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Bild: Gasunie-axel

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Gasunie schafft zusätzliche Transportkapazitäten für Biomethan

Ende Juli hat Gasunie eine neue Verbindung zwischen den Gasnetzen in den niederländischen Provinzen Zeeland und Noord-Brabant in Betrieb genommen. Durch die Netzkopplung zwischen Axel und Ossendrecht entstehen zusätzliche Transportkapazitäten für Biomethan. Bestehende und künftige Produzenten erhalten dadurch mehr Möglichkeiten, erneuerbares Gas in das Fernleitungsnetz einzuspeisen und Verbraucher in Haushalten, Industrie und Verkehr zu versorgen.

Für die Verbindung nutzt Gasunie eine bestehende Erdgasleitung, die künftig nicht mehr für den Erdgastransport benötigt wird. Der Verzicht auf einen Neubau reduziert den Materialeinsatz und minimiert Eingriffe in die Umgebung. Hintergrund der Maßnahme ist die saisonal schwankende Gasnachfrage: Während Biomethan ganzjährig produziert wird, entstehen insbesondere im Sommer regionale Überschüsse. Die neue Verbindung ermöglicht es, diese Mengen in Regionen mit höherem Bedarf zu transportieren und schafft damit zusätzlichen Spielraum für den weiteren Ausbau der Biomethanproduktion.

Gasunie verweist darauf, dass die niederländische Biomethanproduktion im vergangenen Jahr um 14 Prozent gestiegen ist und die Zahl der Produzenten von 92 auf 108 zugenommen hat. Mit weiteren Infrastrukturmaßnahmen, darunter neue Biomethan-Booster in Tilburg und Mill, soll die Einspeisung erneuerbarer Gase in das nationale Fernleitungsnetz in den kommenden Jahren weiter erleichtert werden.

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