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Bild: Hamburger Energienetze

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Hamburger Energienetze errichten H₂-Connector

Auf dem früheren Kraftwerksgelände Moorburg hat die Hamburger Energienetze GmbH mit dem Bau des H₂-Connectors, einer technischen Schnittstelle zwischen Import, Export, Erzeugung und Verteilung von Wasserstoff, begonnen. Das sogenannte Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz (HH-WIN) soll aus bestehenden einzelnen Anlagemodulen ein funktionierendes Gesamtsystem machen. Ende August wurde der Baustart auf dem Gelände in Moorburg in Anwesenheit von Katharina Fegebank, Hamburgs Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, offiziell gefeiert.

Geplant ist eine Gasdruckregelanlage als Teil des HH-WIN in der niedersächsischen Gemeinde Rosengarten, an der das Fernleitungsnetz Hyperlink des Betreibers Gasunie mit einem Betriebsdruck von bis zu 70 bar ankommt. Die Anlage soll den Druck auf bis zu 25 bar reduzieren, sodass Wasserstoff in das HH-WIN eingespeist und auf die angrenzenden Industriecluster verteilt werden kann. Für den Fall, dass künftig größere Mengen Wasserstoff über den Hamburger Hafen importiert werden, kann die Anlage den Druck zudem von 25 auf 70 bar erhöhen. So soll importierter Wasserstoff aufbereitet und überregional weitergeleitet werden können. Zudem befinden sich aktuell rund 20 der geplanten 60 Trassenkilometer im Bau, weitere 20 Kilometer sind bereits fertiggestellt. Das rund 22,6 Millionen Euro teure Projekt wird von der EU als IPCEI gefördert und hat rechnerisch das Potenzial, bei voller Auslastung durch die angrenzende Industrie ab 2032 jährlich rund 1,4 Millionen Tonnen CO₂ einzusparen.

Michael Dammann, Technischer Geschäftsführer der Hamburger Energienetze GmbH, erklärte beim Baustart: „Für den Erfolg der Wasserstoffwirtschaft brauchen Abnehmer Wahlmöglichkeiten. Unser Anlagenpark HH-WIN H₂-Connector erlaubt es, Energie aus der Elektrolyse vor Ort ins Netz einzuspeisen, aber auch aus dem Fernleitungsnetz und künftig aus dem Hafen Wasserstoff zu beziehen und sogar zu exportieren. Damit das gelingt, errichten wir hier bis 2027 eine Wasserstoff-Einspeiseanlage und eine Gasdruckregelanlage sowie deren Energieversorgung.“

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