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Bild: DIE GAS- UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT

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HES und North Atlantic vereinbaren Wasserstoffkorridor über Wilhelmshaven

HES International und das kanadische Energieunternehmen North Atlantic haben im Mai eine Grundsatzvereinbarung zur Entwicklung einer Wasserstoff-Importkette über den Hafen Wilhelmshaven unterzeichnet. Geplant ist der Transport von Wasserstoff auf Basis der LOHC-Technologie (Liquid Organic Hydrogen Carrier), bei der Wasserstoff chemisch in flüssigen Trägermedien gebunden wird. Die Unterzeichnung erfolgte in Berlin im Beisein des niedersächsischen Wirtschaftsministers Grant Hendrik Tonne.

Mit der Kooperation soll Wilhelmshaven weiter als strategischer Standort für die europäische Wasserstoffwirtschaft ausgebaut werden. HES International will prüfen, wie bestehende Anlagen des Flüssiggutterminals für den Import, die Lagerung und den Weitertransport von Wasserstoff in LOHC-Form genutzt und entsprechend umgerüstet werden können. Ziel ist es, langfristig einen Beitrag zur Dekarbonisierung der industriellen Energieversorgung zu leisten.

HES-CEO Paul van Gelder erklärte, Wilhelmshaven gehöre zu den strategisch wichtigsten Energiedrehkreuzen Europas. Die Vereinbarung mit North Atlantic unterstreiche den Ansatz, bestehende Infrastruktur für Energieträger der nächsten Generation nutzbar zu machen.

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