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Bild: Uniper SE

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Uniper beginnt nächste Entwicklungsphase für schwedisches E-Methanol-Projekt

Der Düsseldorfer Energiekonzern Uniper hat für sein schwedisches E-Methanol-Projekt NorthStarH2 die nächste Entwicklungsstufe eingeleitet. Wie das Unternehmen am 31. August 2026 mitteilte, wurden dazu Verträge mit AFRY, Carbon Clean, Siemens Energy und Topsoe unterzeichnet. Das Gesamtvolumen der Aufträge liegt bei mehr als 100 Millionen schwedischen Kronen (SEK), die Arbeiten sollen voraussichtlich rund ein Jahr dauern.

„NorthStarH2 ist ein wichtiges Projekt im Portfolio von Uniper für die Energiewende“, sagte Johan Svenningsson, CEO von Uniper Schweden. Mit den Verträgen könne das Unternehmen von der frühen Projektentwicklung in die Basic-Engineering-Phase übergehen und „einen weiteren wichtigen Schritt zur Bewertung der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit des Projekts“ machen.

115.000 Tonnen E-Methanol pro Jahr geplant

Die Anlage im mittelschwedischen Östersund soll jährlich rund 115.000 Tonnen E-Methanol produzieren. Als Einsatzstoffe sind erneuerbarer Strom und biogenes Kohlendioxid vorgesehen. Der so erzeugte Kraftstoff ist damit fossilfrei und kann nach Unternehmensangaben fossile Energieträger unter anderem im Transportwesen und in der chemischen Industrie ersetzen. Uniper verweist darauf, dass sich auf diesem Weg sowohl Emissionen senken als auch die Abhängigkeit Europas von importierten fossilen Brennstoffen verringern lasse.

FEED-Phase legt das Anlagenkonzept fest

In der nun beginnenden FEED-Phase (Front-End Engineering Design) definieren Uniper und die beauftragten Unternehmen das technische Anlagenkonzept und bereiten das Projekt auf die Bauphase vor. Die Partner bringen dabei Engineering-Kompetenz für Elektrolyse, CO₂-Abscheidung sowie Methanolsynthese und -aufbereitung ein. „Mit diesen Verträgen können wir die Auslegung der Anlage nun deutlich detaillierter entwickeln und festlegen, wie NorthStarH2 gebaut werden soll“, erklärte Broghan Helgeson, Projektleitung NorthStarH2 bei Uniper. Östersund biete sehr gute Voraussetzungen für die Produktion von E-Fuels.

Auch die beteiligten Unternehmen ordnen das Vorhaben in den Kontext schwer elektrifizierbarer Sektoren ein. Siemens Energy verweist auf seine Erfahrung in der industriellen Elektrolyse und bezeichnet das Projekt als wichtigen Schritt für die großtechnische E-Methanol-Produktion. Topsoe sieht die nordische Region als einen der ambitioniertesten Märkte Europas für saubere Kraftstoffe. AFRY und Carbon Clean betonen die Rolle von E-Methanol bei der Dekarbonisierung von Schifffahrt und chemischer Industrie.

Investitionsentscheidung für 2028 vorgesehen

Den Antrag auf die umweltrechtliche Genehmigung will Uniper im Herbst 2026 einreichen. Die finale Investitionsentscheidung (FID) ist für 2028 geplant, die Inbetriebnahme derzeit ab 2031 vorgesehen.

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  • Uniper Begins Next Development Phase for Swedish E-methanol Project

    Düsseldorf-based energy company Uniper has launched the next development stage for its Swedish e-methanol project NorthStarH2. As the company announced on 31 August 2026, contracts have been signed with AFRY, Carbon Clean, Siemens Energy, and Topsoe. The total order volume amounts to more than SEK 100 million, with the work expected to take around one year.
    "NorthStarH2 is an important project