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Als Spezialisten für Verdauungskrankheiten eignen sich die niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte als Kooperationspartner.
Als Spezialisten für Verdauungskrankheiten eignen sich die niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte als Kooperationspartner in Notfallzentren.

Pressemitteilung -

Integrierte Notfallversorgung - Magen-Darm-Ärzte kooperationsbereit

Die Krankenkassen sorgen sich um die Qualifikation von Ärzten für die flächendeckende Einrichtung von Integrierten Notfallzentren (INZ). Als Spezialisten für Verdauungskrankheiten eignen sich die niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte als Kooperationspartner. Qualitätsbedenken wären damit vom Tisch. Kooperation funktioniert aber nur auf Augenhöhe. Erbrachte Leistungen müssen auch entsprechend vergütet werden.

„Gerade im Bereich der weit verbreiteten Verdauungskrankheiten müssen Notfälle oft nicht unbedingt sofort stationär behandelt werden. Zur Abklärung stehen in den fachärztlichen Praxen der Magen-Darm-Ärzte ambulante Verfahren zur Verfügung, die genutzt werden könnten“, erklärt der Berufsverbandsvorsitzende Dr. Ulrich Tappe. „Für uns Ärzte bedeutet dies, zusätzliche Kapazitäten aufzubauen und vorzuhalten. Dazu wären wir bereit, aber das muss auch bezahlt werden.“

Nach der Vorstellung der Krankenkassen soll das erforderliche Geld im Rahmen der budgetierten Gesamtvergütung der kassenärztlichen Versorgung abgezweigt werden. Das bedeutet im Klartext: Die Ärzte erhalten weniger für die Normalversorgung und dürfen das kompensieren, indem sie sich zusätzlich an der Notfallversorgung beteiligen. „Mit anderen Worten“, so Dr. Tappe, „am liebsten möchten die Krankenkassen mehr Leistung ohne für dieses Mehr etwas zu bezahlen.“

Tatsächlich könnten in der ambulanten Notfallversorgung von Magen-Darm-Ärzten viele Untersuchungen und Behandlungen übernommen werden, die bisher für teures Geld nur stationär zur Verfügung stehen. Diese neuen Leistungen sind in der ambulanten Versorgung bislang schlicht nicht vorgesehen. Statt über angeblich fehlende Qualifikationen zu lamentieren, wäre es für ein Gelingen von INZ-Strukturen viel wichtiger, endlich ernsthaft daran zu arbeiten, die Voraussetzungen zu schaffen, um qualifizierte Ärzte einbinden zu können.

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Der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e. V. (bng) ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Ulm, in dem sich mit fast 1.300 Mitgliedern mehr als 90 Prozent der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (Gastroenterologen) bzw. fachärztlich tätigen Internisten mit dem Schwerpunkt Erkrankungen des Verdauungssystems (Gastroenterologie) in Deutschland zusammengeschlossen haben, um ihre beruflichen und berufspolitischen Interessen zu organisieren.

www.magen-darm-aerzte.de - Das Patientenportal der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte.

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