Greenpeace zum heute veröffentlichten Aktionsplan Meer
Für Greenpeace gehören zu Maßnahmen, die den schlechten Zustand der Meere, vor allem der Ostsee, verbessern können, auch strenge Düngeregelungen für die Landwirtschaft.
Für Greenpeace gehören zu Maßnahmen, die den schlechten Zustand der Meere, vor allem der Ostsee, verbessern können, auch strenge Düngeregelungen für die Landwirtschaft.
Berlin, 12. 6. 26 – Die gestern Nacht in erster Lesung im Bundestag beratene Novelle des Düngegesetzes streicht die Pflicht zur betrieblichen Stoffstrombilanz, mit dem sich die Nährstoffüberschüsse einzelner Betriebe erfassen lassen. Heute befasst sich der Bundesrat mit weiteren Empfehlungen seiner Ausschüsse. So empfiehlt etwa der Agrarausschuss, auch die im Entwurf verbliebenen Grundsätze für de
Die Bundesregierung beschließt morgen den vom Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) vorgelegten Entwurf zur Novellierung des Düngegesetzes. In diesem Gesetzentwurf fehlt jeglicher Ansatz, wie die massive Belastung unserer Gewässer und und des Grundwasser durch Überdüngung wirksam reduziert werden soll.
Das Inkrafttreten des Gesetzes zur Tierhaltungskennzeichnung wurde wiederholt verschoben. Nach langen Verhandlungen in der Koalition hat das Bundeslandwirtschaftsministerium den Referentenentwurf vorgelegt. Der wird nun vom Bundeswirtschaftsministerium blockiert. Greenpeace warnt, dies dürfe nicht als Vorwand dienen, die gesetzliche Kennzeichnung von Fleisch aus Deutschland weiter zu verzögern.
27. März 2026 Hamburg/Berlin – Deutschland wird dem UN-Hochseeschutzabkommen beitreten. Dafür hat heute der Bundesrat mit der Zustimmung zu zwei Gesetzesentwürfen den Weg frei gemacht. Wie wichtig international vernetzter Meeresschutz ist, zeigt auch der gestrandete Buckelwal, der sich in die Ostsee verirrt hat. Greenpeace-Meeresbiologin Franziska Saalmann fordert nun von der Bundesregierung volle
Das sich große Meeressäuger in die flache Ostsee verirren, ist kein Einzelfall: Immer wieder stranden Wale in Küstengewässern. Dies hängt auch mit gestörten Wanderrouten, Nahrungssuche in ungewohnten Gebieten und menschlichen Einflüssen zusammen. Daniela von Schaper, Meeresexpertin von Greenpeace Deutschland, fordert daher einen besseren Schutz von Meeressäugern.
Supermarkt-Check: Aldi und Rewe fordern strikte Regeln, Edeka und Lidl bleiben vage
Berlin, 13. 1. 2026 - Die großen Supermarktketten stehen sehr unterschiedlich zum Einsatz neuer Gentechnik. Aldi Nord und Süd schließen neue Gentechnik für ihre Produkte konsequent aus und fordern gemeinsam mit Rewe und Penny eine Kennzeichnung und strikte Regulierung. Dagegen positionieren sich Edeka und Netto
Greenpeace kritisiert die Zustimmung der EU-Botschafter zum umstrittenen EU-Mercosur-Abkommen, das den Klimaschutz gefährdet. Die Organisation fordert eine Neuverhandlung, um den Regenwald und die ökologische Zukunft zu schützen und warnt vor den negativen Auswirkungen dieses Handelsvertrags.
Vor-Ort-Recherche belegt fehlende Kennzeichnung in den Frischfleischtheken
Hamburg, 2. 12. 2025 – Die großen Lebensmittelhändler kommen bei der Umstellung von Fleisch-, Wurst- und Milchprodukten auf bessere Haltungsformen kaum voran. Das zeigt der siebte jährliche Greenpeace Supermarkt-Check (https://act.gp/4pBlu5n). Bei Frischfleisch stammen noch immer 80 Prozent (2024: 82 Prozent) aus den sch
Heidelberg, 25. 9. 25 – Zur Herbstkonferenz der Agrarminister:innen haben vier unionsgeführte Ministerien Vorschläge zum Tierhaltungskennzeichungsgesetz vorgelegt. Das Gesetz soll im März in einer von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) überarbeiteten Fassung in Kraft treten. Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Matthias Lambrecht zum Versuch der Union, mit der Novelle Tierleid weiter zu
Greenpeace-Recherche zu Treibhausgasemissionen und Tierwohlstandards bei der Fleischproduktion im Lebensmitteleinzelhandel: Wie Edeka, Rewe und Kaufland ihre Klima- und Tierwohlversprechen brechen
Hamburg, 23. 6. 25 - Mit der Stoffstrombilanzverordnung soll morgen im Bundeskabinett eine wirksame Regelung abgeschafft werden, um Stickstoff- und Phosphorüberschüsse in der Landwirtschaft zu erfassen und zu reduzieren. Eine verursachergerechte Kontrolle der Umwelt- und Gesundheitsbelastung durch Überdüngung wird damit unmöglich, warnt Greenpeace-Landwirtschaftsexpertin Christiane Huxdorff:
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Erhebliche gesundheitliche und ökologische Folgen durch Billigfleisch
Hamburg, 17. 6. 2025 - Schweine- und Geflügelfleisch aus deutschen Supermärkten enthält zum Teil antibiotikaresistente Bakterien. Das zeigt eine Recherche von Greenpeace, für die 43 Fleischproben auf resistente Keime getestet wurden (https://act.gp/45roXNc). Bakterien mit Resistenzen gegen Antibiotika zur Bekämpfung von Infek
Greenpeace kritisiert den Abschluss der Weltnaturkonferenz, hebt positive Schritte in Bezug auf indigene Gemeinschaften und Meeresschutz hervor, bemängelt jedoch die Blockade des Biodiversitätsfonds durch die EU und fordert gesetzlich verbindliche Maßnahmen zur Umsetzung des Weltnaturabkommens.
Einladung zum Pressehintergrundgespräch von Greenpeace, WWF und Campaign for Nature über die CBD COP16 in Kolumbien, die Chancen für Artenvielfalt und den Fortschritt des Global Biodiversity Frameworks thematisiert. Termin: 16. Oktober 2024, 16-17:15 Uhr. Anmeldungen bis 14. Oktober. Kontakt: Miryam Nadkarni.
Hamburg, 14.06.2024 – Der Bundesrat hat gravierende Änderungen der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung am heutigen Freitag abgelehnt und sie in weiten Teilen unverändert verlängert. Anlass war der Vorstoß einiger Bundesländer (Baden-Württemberg, Hessen und NRW), die Einschränkungen zur Glyphosatanwendung in Heilquellen- und Wasserschutzgebieten zu streichen. Damit zeigt sich, dass ein Wandel in
Die Deutsche Bahn schreibt im Jahr 2023 beim operativen Ergebnis (EBIT) einen Verlust von knapp 1 Milliarde Euro, zeigt die heute vorgestellte Jahresbilanz. Im Vorjahr verbuchte der Staatskonzern noch einen operativen Gewinn von 1,25 Mrd. Euro. Greenpeace Mobilitätsexpertin Lena Donat sieht in den schlechten Zahlen auch einen Auftrag an Verkehrsminister Volker Wissing (FDP).
Würden Rinder in Deutschland mit mehr Gras und Heu statt mit Mais und Kraftfutter gefüttert, wirkte sich dies positiv auf den Flächenverbrauch, die Gesamtproduktion von Nahrungsmitteln, das Klima und das Tierwohl aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) Schweiz im Auftrag von Greenpeace.
Stellungnahme
Hamburg, 15. 3. 2024 - Der Ausstoß an Treibhausgasen ist in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen, wie die heute veröffentlichten Zahlen des Umweltbundesamts (UBA) zeigen. Vor allem die gesunkene Produktion in der energieintensiven Industrie und die zurückgegangene Kohleverstromung ließ den CO2-Ausstoß um 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr sinken. Das Klimaschutz