Pressemitteilung -
Verhüllen für den Korrosionsschutz: SH Netz bringt neue Beschichtung auf Freileitungsmasten bei Bad Segeberg auf
Instandhaltungsarbeiten an Hochspannungsmasten nordöstlich von Bad Segeberg. Versorgung bleibt zu jeder Zeit sichergestellt.
Einsatz für die Versorgungssicherheit: Im Kreis Segeberg plant Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) Instandhaltungsarbeiten an einer Hochspannungsleitung. An der Trasse nordöstlich von Bad Segeberg soll an insgesamt 17 Freileitungsmasten der Korrosionsschutz erneuert werden. Rund vier Kilometer ist die betroffene Strecke lang. Durch die Arbeiten gewährleistet SH Netz auch künftig den sicheren Netzbetrieb in der Region. Der Start der Arbeiten ist für kommende Woche geplant.
SH Netz arbeitet bei der Instandhaltung mit der Partnerfirma KMB-Korrosionsschutz zusammen. Die Experten arbeiten sich Mast für Mast vor. Zunächst wird der Erdboden unterhalb des rund 30 Meter hohen Mastes mit Planen geschützt. Anschließend werden Seilzüge eingesetzt, mit denen auch der Mast mit einer speziellen Plane verhüllt wird. „Mit diesen Maßnahmen verhindern wir, dass herunterfallender Rost auf den Erdboden gelangt“, sagt Daniel Janke, Projektleiter bei SH Netz. Nachdem die Einhausung erfolgt ist, entfernen die Facharbeiter mit sogenannten Nadelentrostern die alte Beschichtung sowie Rost vom Mast. Anschließend werden verbliebene Lackreste und Staub mit Stahlbürsten und Schabern entfernt, erklärt Janke.
Experten von SH Netz überprüfen das Ergebnis und analysieren, ob die klimatischen Bedingungen ausreichend sind, sodass der Anstrich vorgenommen werden kann. Anschließend wird die Einhausung abgebaut und der Erdboden mit schützendem Vlies rund um den Mast herum bedeckt. Danach beginnen die Arbeiter mit dem Auftragen der gelben Grundbeschichtung, so Janke weiter. „Die Farbe kann allerdings nicht bei Regen gestrichen werden. Es darf sich außerdem kein Tau auf dem Mast bilden. Gleichwohl darf der Stahl auch nicht zu warm sein“, so Janke. Grenzwert sind 35 Grad Celsius. Dementsprechend sind witterungsbedingte Verschiebungen im Zeitplan jederzeit möglich.
Nachdem die Grundbeschichtung getrocknet ist, wird eine rotbraune Zwischenbeschichtung aufgebracht, bevor schließlich der charakteristische grüne Decklack aufgetragen wird. „Bevor die jeweils nächste Schicht aufgebracht werden kann, muss der Lack – je nach Witterung – etwa sieben Tage trocknen“, sagt Daniel Janke. Zudem kann zwischendurch ein Waschdurchgang per Hochdruckreiniger notwendig werden, falls während der Trocknungsphase Verunreinigungen, etwa durch Vogelkot, aufgetreten sind.
Insgesamt beschichten die Experten etwa 2500 Quadratmeter Stahl neu. Die Konstruktion wird mit Pinseln gestrichen. Während der Arbeiten bleiben die Leitungen auf einer Seite des Mastes immer unter Spannung. So kann sicher gearbeitet und gleichzeitig die Versorgungssicherheit gewährleistet werden.
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Die HanseWerk-Gruppe
Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.
Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren über 100.000 Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungs- und Innovationsprojekten zur Energiewende. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt die HanseWerk-Gruppe ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, den Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung in mehreren Stufen entsprechend um.
Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von fast 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.
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Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Rund 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 30 Standorten in Schleswig-Holstein.
SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.
Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt SH Netz ihre sämtlichen Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen entsprechend um. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.
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Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. HanseWerk Natur versorgt mehrere zehntausend Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe. Für Ortsteile mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft, während „Kalte Nahwärme“ in Neubaugebieten zum Einsatz kommt.
Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseWerk Natur eigene Gebäude, Fahrzeuge und Wärmeerzeugung auf neue Technologien um. Rund 40 Prozent der Wärme wird bereits heute auf Basis von Abwärme oder Erneuerbaren Energien erzeugt. HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann.
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Die ElbEnergie GmbH ist als Betreiber von Gasleitungen und Messstellenbetreiber in 20 Gemeinden in Nordniedersachsen für den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Energienetze verantwortlich. Rund 50.000 Kunden in den Landkreisen Stade und Harburg werden vom Geschäftsstandort Hittfeld, in der Gemeinde Seevetal, aus betreut. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt ElbEnergie in einem mehrstufigen Prozess ihre Liegenschaften, den Fuhrpark sowie den Gasnetzbetrieb entsprechend um.
ElbEnergie gehört zur HanseWerk-Gruppe, einem der größten Energieunternehmen in Norddeutschland. Die HanseWerk-Gruppe betreibt selbst oder über ihre Tochtergesellschaften Strom- und Gasnetze, Fernwärmenetze, Blockheizkraftwerke und Heizzentralen und bietet für Unternehmen und Kommunen umfassende Energielösungen.
HanseGas
In vielen Kommunen Mecklenburg-Vorpommerns und Teilen Brandenburgs ist die HanseGas GmbH, eine Tochter der HanseWerk AG, der Gasnetzbetreiber. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens betreuen von zwölf Standorten aus rund 4.700 Kilometer Gasleitungen und stellen so eine zuverlässige und sichere Energieversorgung sicher.
Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseGas in einem mehrstufigen Prozess ihre Liegenschaften, den Fuhrpark sowie den Gasnetzbetrieb entsprechend um. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen im sozialen und kulturellen Bereich sowie in Sportprojekten. Außerdem investiert HanseGas in Mecklenburg-Vorpommern – ob über die Ausbildung junger Menschen oder die Beauftragung von regionalen Dienstleistungen.