Pressemitteilung —
Hephata-Werkstätten begrüßen zehn neue Teilnehmende in der Beruflichen Bildung
Ob in der Gärtnerei, Metallwerkstatt, Industriemontage, Hauswirtschaft oder auf dem Hofgut Richerode: Auf diese Ausbildungsbereiche freuen sich zehn Frauen und Männer, die für die kommenden 27 Monaten im Berufsbildungsbereich (BBB) der Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) der Sozialen Teilhabe der Hephata Diakonie arbeiten. Gemeinsam mit Angehörigen und Mitarbeitenden der WfbM wurden sie feierlich begrüßt.
Neue Berufsfelder kennenlernen, sich weiterqualifizieren und Erfahrungen sammeln: Darum geht es beim Berufsbildungsbereich. „In den kommenden rund zwei Jahren könnt ihr euch im Rahmen von Praktika ausprobieren. Dabei unterstützen wir euch und versuchen bestmöglich, allen Vorstellungen und Interessen nachzukommen“, sagt Christian Kern, Koordinationskraft für die Berufliche Bildung in der WfbM.
Die Berufliche Bildung gehört zum Geschäftsbereich Soziale Teilhabe der Hephata Diakonie und richtet sich an Menschen mit Beeinträchtigung. Für Menschen mit psychischen und/oder Sucht-Erkrankungen bietet parallel auch der Bereich Soziale Rehabilitation einen Berufsbildungsbereich an.
Dass sich auch in diesem Jahr wieder zehn Frauen und Männer für die Berufliche Bildung in der Sozialen Teilhabe bei Hephata entschieden haben, freut auch die aktuellen Teilnehmende, die ihre Arbeit bei einer kurzen Vorstellungsrunde präsentierten und von eigenen Erfahrungen berichteten. Von der Getreideernte auf dem Hofgut Richerode über das Schweißen von Gewindestangen in der Metallwerkstatt bis hinzu Grünflächenpflege in der Hephata Gärtnerei sind viele spannende Einsatzgebiete möglich.
In den ersten drei Monaten das Eingangsverfahren statt, in dem Abläufe und neue Kolleg*innen vorgestellt werden. Die anschließenden 24 Monate bilden die Zeit in der Praxis in den fünf Ausbildungsbereichen. Dabei werden die Teilnehmenden durch die Bildungsbegleiter*innen des BBB unterstützt. Finanziert wird die Maßnahme in der Regel über die Agentur für Arbeit. Nach dem BBB können die Teilnehmer*innen sowohl in den verschiedenen Bereichen der WfbM als auch in Praktika und Betriebsintegrierten Beschäftigungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig werden.
Christian Kern zeigt sich ebenfalls zufrieden und betont die Stärken des Berufsbildungsbereichs. „Wir arbeiten sehr personenzentriert und fördern die Teilnehmenden sehr individuell nach ihren Interessen und Stärken. Dabei spielt auch die Verzahnung mit der Berufsschule Hephata eine wichtige Rolle.“
Bildunterschrift:
Freuen sich gemeinsam über den Start im Berufsbildungsbereich der WfbM (hintere Reihe, von links): Jan Pietsch (Bildungsbegleiter), Kevin Jaspert (BBB Metall), Lara Riem (BBB Hauswirtschaft), Romy Schulz (BBB Gärtnerei), Kevin Joel Hesse (BBB Richerode), Darian Peschel (BBB Metall) und Julian Hoppe (BBB Industriemontage). Vordere Reihe, von links: Carsten Häuser (Werksleitung), Christian Kern (Koordinationskraft BBB), Jonas Kwiatkowski (BBB Industriemontage), Sandra Weimer (BBB Industriemontage), Elisabeth Ngo (BBB Metall), Finn-Luca Schröder (BBB Gärtnerei), Claudia Kitz (Bildungsbegleiterin), Ansgar Rückert (Bildungsbegleiter) und Cornelia Plock (Koordinationsperson Hauswirtschaft).
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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)
In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.
Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.
Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.
Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.