Pressemitteilung —
Umbau für neue Hephata-Grundschule läuft auf Hochtouren
Es wird geschliffen, gebohrt und gesägt: Schritt für Schritt entsteht aktuell die neue Hephata-Grundschule an der Waldemar-Friauf-Straße in Treysa. Mit Hochdruck wird auf der Baustelle gearbeitet – zum Schulstart 2026/2027 werden Schulanfänger und bereits erfahrene Schüler die frisch renovierten Räume beziehen. Und das Interesse an dem neuen Schulangebot in der Region wächst weiter: „Rund 30 Kinder für alle vier Jahrgänge sind für das kommende Schuljahr bereits angemeldet, überwiegend Erst- und Zweitklässler – für das nächste Schuljahr liegen ebenfalls schon mehrere Dutzend Anmeldungen vor“, berichtet Rolf Muster, Leiter der Schulen Hephatas.
Doch bis zum Schulstart muss noch einiges getan werden: „Wir sind absolut im Zeitplan“, erklärt Rolf Muster weiter. Vor rund sechs Wochen haben die Bauarbeiten in der ehemaligen Berufsschule Hephatas begonnen. Seither ist schon vieles geschehen: Böden wurden abgeschliffen, Wände aufgerissen sowie neue Kabelleitungen verlegt und auch die alte Küche wurde abmontiert – sie findet einen neuen Platz im Raum. „Auch neue Heizkörper wurden installiert sowie Wasser- und Abwasserleitungen erneuert“, erklärt Rolf Muster. Die Bauarbeiten werden überwiegend von der Hephata-Betriebstechnik übernommen. Während die Wände eher in ruhigen Grau- und Naturtönen gehalten werden, soll das Mobiliar später bewusst farbenfroh gestaltet sein, erklären auch Maren Thamer und Stefanie Priester, die für die Koordinierung und das Sekretariat der neuen Grundschule zuständig sind.
„Die Kinder sollen sich hier wohlfühlen – sie betreten die Schule und landen direkt im Herzstück“, erklärt Maren Thamer. Gemeint damit ist der sogenannte „Marktplatz“ – eine offene Begegnungs- und Lernfläche für alle Kinder, ausgestattet mit Lernwaben. Dort sollen sich später die Stammgruppen versammeln, bevor sie zum Schulstart um 8 Uhr in ihren Lernateliers verschwinden, erklärt Rolf Muster. „Hier können Kinder gemeinsam arbeiten, spielen oder lernen. Geplant sind außerdem flexible Lernlandschaften mit mobilen Tischen, beweglichen Möbeln und Rückzugsmöglichkeiten. Die Räume sollen lebendig und flexibel nutzbar sein – nicht starr“, erklärt Rolf Muster.
Das pädagogische Konzept der neuen Grundschule setzt auf individuelles Lernen, jahrgangsübergreifende Stammgruppen und flexible Lernzeiten. Einen klassischen Frontalunterricht werde es nur punktuell geben. Stattdessen arbeiten die Kinder in Lernzeiten individuell oder gemeinsam an ihren Aufgaben. Die Unterrichtsinhalte orientieren sich dennoch am hessischen Lehrplan. „Vier feste Lehrkräfte bilden künftig das Kernteam an er neuen Grundschule, hinzu kommen Fachlehrkräfte für Sport, Musik und Religion aus der Hermann-Schuchard-Schule (HSS) und der Ludwig-Braun-Schule (LBS)“, sagt Stephanie Priester.
Was das Interesse an dem neuen Schulangebot angehe, so sei das Team rund um Rolf Muster zuversichtlich. Mit dem späteren Anbau könne die Schule perspektivisch bis zu 60 Kinder aufnehmen. Zudem sei geplant, auch maximal fünf Kinder mit Förderbedarf aufzunehmen. Der Anbau ist für 2027 geplant – dann sollen auch die Sanitäranlagen komplett erneuert werden. Große Erleichterung gebe es indes vor allem bei den Familien, deren Kinder bereits einen Platz erhalten haben. „Es gab Eltern, die täglich angerufen haben und nachgefragt haben, ob sie nun einen Platz haben“, sagt Stefanie Priester.
Bis zum Schulstart gibt es auf der Baustelle noch einiges zutun – aber das Ziel ist klar: „Es soll hier ein Lernort sein, der gemütlich und offen – nicht steif ist“, sagt Muster.
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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)
In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.
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Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.