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Während der Eröffnung des Achtsamkeitspfades (v.l.): Susanne Donnerbauer (BGM), Johanna Schoon (SGM) zusammen mit den Vizepräsidentinnen Petra Brake und Professorin Dr. Martina Döhrmann

Pressemitteilung -

Balance finden: Universität Vechta eröffnet Achtsamkeitspfad auf dem Campus

Ob Prüfungsdruck, ständige Erreichbarkeit oder die Herausforderungen des Berufsalltags: Die psychische Belastung in Deutschland steigt. Laut Ergebnissen des TK-Stressreports fühlten sich in Deutschland im Jahr 2025 rund zweidrittel der Menschen „häufig oder manchmal“ gestresst. Besonders oft betroffen ist die Altersgruppe von 18 bis 39 Jahre (83%), gefolgt von der Altersgruppe 40 bis 59 Jahre (79%). „Die Universität Vechta reagiert auf solche Entwicklungen und verankert unter anderem mit einem neuen Achtsamkeitspfad die Gesundheitsförderung direkt im Alltag von Studierenden und Beschäftigten“, fassen es die Vizepräsidentinnen Petra Brake und Professorin Dr. Martina Döhrmann während der Eröffnung zusammen.

„Im Zentrum des Projekts steht die bewusste Unterbrechung des ,Autopiloten‘. In einer Zeit, in der das Smartphone oft als eine schnelle aber wenig erholsame Ablenkung genutzt wird, setzt der Achtsamkeitspfad auf dem Campusgelände auf unmittelbare Erfahrung“, so Susanne Donnerbauer vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) der Universität Vechta. Durch gezielte Übungen werden Nutzerinnen und Nutzer an unterschiedlichen Stationen eingeladen, sich im „Hier und Jetzt“ zu verorten und damit achtsame Pausen in den Alltag zu integrieren. Ziel ist es, die Konzentration zu steigern, Stress abzubauen und die eigene Resilienz zu stärken.

„Wir denken Gesundheit an der Universität Vechta über alle Statusgruppen hinweg“, erklärt Johanna Schoon vom Studentischen Gesundheitsmanagement (SGM). „So betrachten wir unsere Arbeitsbereiche nicht nur isoliert, sondern schaffen auch Synergien; sowohl im Hinblick auf Verhaltensprävention – am Individuum angesetzt –, als auch auf Verhältnisprävention – im Bezug auf die Rahmenbedingungen.“

Der Pfad ist dabei Teil eines ganzheitlichen Präventionsansatzes. Es geht um Verhaltensprävention für welche Nutzende Techniken zur Stressbewältigung lernen. Es geht aber auch um Verhältnisprävention: Die Universität schafft räumliche Strukturen und Rahmenbedingungen, die Entspannung im universitären Umfeld ermöglichen.

Der Achtsamkeitspfad bildet dabei einen kleinen Baustein im Portfolio der Universität. So bietet das SGM beispielsweise aktuell auch die Workshop-Reihe „Stressfrei ins neue Semester starten“ an, die Studierende in vier Modulen durch die kommenden Monate begleitet. Für die Beschäftigten der Universität stellt das BGM im internen Fort- und Weiterbildungsprogramm regelmäßig verschiedene Angebote zur Stärkung der mentalen Gesundheit zur Verfügung (z.B. Kurzworkshop „Belastungsspitzen sofort ausgleichen mit dem Anti-Stress-Akut-Programm“, 6. Mai von 10.00 bis 11.30 Uhr).

„Gesundheit ist kein isoliertes Thema, sondern das Ergebnis eines Umfelds, das gesundheitsfördernd wirkt“, so die Initiatorinnen. Weitere Informationen zu den Angeboten finden Interessierte auf der Website des SGM sowie auf den Intranetseiten des BGM.

Der Achtsamkeitspfad ist auf dem unten downloadbaren Flyer eingezeichnet.

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