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Bezüge zwischen Schul- und Hochschulmathematik sichtbar machen – Lehrende des Faches diskutieren vor Ort

Pressemitteilung -

Bezüge zwischen Schul- und Hochschulmathematik sichtbar machen – Lehrende des Faches diskutieren vor Ort

Die Möglichkeit, sich unter Berücksichtigung der 3G-Regel wieder in Präsenz an der Uni treffen zu können, haben die Lehrenden des Faches Mathematik für einen internen Workshop genutzt. Ziel dabei war es, gemeinsam in einem ersten Schritt Bezüge zwischen Schulmathematik und dem Mathematikstudium in Vechta aufzuzeigen, um diese in einem folgenden Schritt auch in der Lehre noch transparenter darstellen und aufgreifen zu können.

„Wir machen im Rahmen der Praxisphase leider immer wieder die Erfahrung, dass es den Studierenden schwerfällt, auf ihr, im Studium erworbenes fachwissenschaftliches Wissen zurückzugreifen“, sagt Prof.in Dr.in Martina Döhrmann. „Sie kennen die Schulmathematik aus ihrer eigenen Schulzeit und kommen häufig mit dem Vorurteil in fachwissenschaftliche Veranstaltungen wie z. B. Analysis, dass deren Inhalte nichts mit dem Mathematikunterricht in der Grundschule zu tun haben.“ Beziehungen zwischen Schulmathematik und Hochschulmathematik würden häufig nicht wahrgenommen beziehungsweise nicht genutzt und theoretische Bezüge in der Praxisphase bei der Planung und Reflexion von Unterricht nicht hergestellt.

Im Rahmen des Workshops wurde daher erarbeitet, in welchen Veranstaltungen des Mathematikstudium welche Inhalte, die curricular für den Mathematikunterricht der Grundschule und Sekundarstufe I vorgesehen sind, in welcher Form aufgegriffen bzw. implizit angesprochen werden. Dabei wurde diskutiert, wo durch das fachwissenschaftliche und fachdidaktische Studium ein vertieftes Verständnis von Schulmathematik angeregt wird, wo Begriffe und Inhalte der Schulmathematik vertieft oder erweitert werden und inwieweit mathematische Kompetenzen, die in der Schule erworben wurden, im Studium aufgegriffen und auf einem höheren Niveau weiter gefördert werden. Die Workshoparbeit wird fortgeführt und die Ergebnisse sollen letztendlich Studierende dabei unterstützen, Bezüge zu erkennen und für den eigenen Unterricht zu nutzen.

Abgerundet wurde der Teamtag am Nachmittag durch eine Herausforderung der eigenen mathematischen Kompetenzen im logischen Schlussfolgern bei einer digitalen Schnitzeljagd durch Vechta. Diese bot insbesondere den neuen Mitgliedern des Teams die Möglichkeit, neben den Kolleg*innen auch den Arbeitsort näher kennenzulernen.

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Zukunftsfragen der Gesellschaft stehen als Transformationsprozesse in ländlichen Räumen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Diskurses. Durch die engmaschige Verbindung von Forschung, Lehre und Transfer und die gezielte Profilierung in den Bereichen Lehrer*innenbildung, Soziale Dienstleistungen, Agrar und Ernährung sowie Kulturwissenschaften befähigt die Universität Vechta künftige Generationen, komplexe Herausforderungen in ländlichen Räumen einer globalisierten Welt zu bewältigen.

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