Pressemitteilung -
Kurze Wege, neue Impulse: Erziehungswissenschaften der Universität Vechta rücken „unter ein Dach“
Die Erziehungswissenschaften an der Universität Vechta gehen neue Wege in der Arbeitsorganisation. Durch ein modernes Raumkonzept wurden zwei Standorte zusammengeführt und starre Bürostrukturen durch flexible Lösungen ersetzt. Das Ziel: Mehr Austausch und Raum für kreative Zusammenarbeit, effizientere Abläufe. Das Projekt „Erziehungswissenschaften unter einem Dach“ markiert für eines der größten Fächer der Universität Vechta einen Wandel im Y-Gebäude der Universität Vechta.
Durch das neue Konzept konnte die Bürofläche um rund 4,32 Quadratmeter pro Person verringert werden. Doch die Reduzierung der reinen Schreibtischfläche bedeutet keinen Verlust, sondern einen Gewinn an Funktionalität. Auf den frei gewordenen Flächen entstanden neue Angebote: ein zusätzlicher moderner Besprechungs- und Kreativraum, eine Fachbibliothek als Rückzugsort, ein Bürotechnikraum mit personalisierten, abschließbaren Sideboards sowie eine zentrale Anlaufstelle im Sekretariat. Des Weiteren wurde in die flexible Möblierung und technische Ausstattung der Besprechungs- und Kreativräume sowie in die Aufenthaltsqualität, z.B. durch die Möblierung der Teeküche, investiert.
„Das neue Konzept beinhaltet unter anderem Desksharing-Arbeitsplätze aber auch Räume für Teamarbeit und hybride Meetings“, erklärt Anke Kelb, Leiterin des Dezernats 4 – Liegenschaften. Für sie sei das Projekt ein Pilot mit Vorbildcharakter: „Es gibt aufgrund der unterschiedlichen Tätigkeiten an einer Universität nicht die eine Gesamtlösung. Wir suchen das Gespräch mit den Einheiten, um individuelle, zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln.“
Hinter der räumlichen Umgestaltung steht ein strategisches Ziel der Personalentwicklung. „Forschung und Lehre sind heute Teamaufgaben“, betont Jasmin Klocke-Heuermann. Innovative Lösungen entstünden seltener in Isolation, sondern durch unterschiedliche Perspektiven und spontanen Austausch, so die Leiterin der Personalentwicklung. „Räume müssen heute unterschiedliche Anforderungen erfüllen: Sie sollten konzentriertes Arbeiten ebenso ermöglichen wie Projektarbeit. Es ist ein Kulturwandel, den wir weiterhin begleiten.“
Unter anderem Desirée Sander nutzt das neue Konzept. Das Sekretariat fungiere nun als erste Anlaufstelle direkt am Eingang des Gebäudes. „Vorher saßen wir mitten im Gang und wurden oft übersehen. Jetzt können wir vor Ort viel besser reagieren“, berichtet die Kauffrau für Büromanagement. Auch die Ergonomie habe sich verbessert: „Höhenverstellbare Tische ermöglichen das Arbeiten im Stehen, und durch die zentrale Lagerung von Materialien sind wir wesentlich organisierter.“
Der Weg zum neuen Arbeitsumfeld war ein intensiver Prozess. Professorin Dr. Karin Zimmer, Fachsprecherin der Erziehungswissenschaften, blickt positiv auf die Zusammenarbeit zurück: „Die Flexibilisierung führt zu deutlich mehr innerfachlichem Austausch. Besonders wichtig für uns als Außenstelle ist die Möglichkeit, nun endlich hybride Treffen in eigenen, modernisierten Räumen durchzuführen.“
Die Umsetzung bot allerdings auch Herausforderungen. Die Entrümpelung alter Bestände wurde als „Mammutaufgabe“ unterschätzt. Ohne die entschiedene Unterstützung und Umsetzung durch das Officemanagement wäre die Umsetzung schwieriger gewesen, sind sich die Beteiligten sicher. Zudem wird aktuell noch an der Akustik in den nun deutlich reduzierter möblierten Räumen gearbeitet. Dennoch überwiege die Zufriedenheit, so Zimmer: „Es lässt sich vor Ort einfach besser arbeiten.“ Ein kleines „Detail am Rande“: Vom restlichen Budget konnten rote Gartenstühle angeschafft werden – für den fachlichen Austausch auf dem Rasen vor dem Gebäude, sobald die Temperaturen es zulassen.
Vor der Umgestaltung:
Das Ergebnis:
Die Gruppenräume sind unter anderem mit modernen Smartboards und Videokonferenztechnologie ausgestattet.
Im Flur lassen sich durch Magnetleisten unter anderem wissenschaftliche Poster aufhängen.
Ergonomische Arbeitsplätze in den Räumen.
Im Kopierraum sind neben den Postfächern nun auch Schließfächer zu finden.
Die Teeküche wurde mit hellen Möbeln ausgestattet.
Mit Dank für die Tatkräftige Unterstützung durch das Office-Management.
Klappmöbel für den Garten