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Prof. Dr. Wilfried Wittstruck im Ruhestand

Pressemitteilung -

Prof. Dr. Wilfried Wittstruck im Ruhestand

2005 folgte er dem Ruf auf die Professur „Germanistische Fachdidaktik/Literaturwissenschaft“ an der damaligen Hochschule Vechta. Nun hat Prof. Dr. Wilfried Wittstruck die Universität Vechta verlassen und ist in den Ruhestand gegangen.

„Nach einem Studium der Germanistik und Geschichte mit Absolvierung des Ersten und Zweiten Staatsexamens für das Lehramt am Gymnasium bin ich 1985 mit einer Arbeit über mittelhochdeutsche Lyrik an der Universität Münster promoviert worden“, erzählt Prof. Dr. Wilfried Wittstruck. Im Anschluss an einige Jahre Schuldienst ist er 1992 auf die Professur „Sprache und Literatur“ an die Kath. Fachhochschule Norddeutschland berufen worden, bevor sich 2005 der Wechsel auf die Professur „Germanistische Fachdidaktik/Literaturwissenschaft“ an der damaligen Hochschule Vechta ergeben hat.

„Besonders gern denke ich an die mehrjährige Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der lehramtsausbildenden Hochschule in Niedersachen zurück: Das Verbundprojekt ,Umbrüche gestalten‘ widmete sich der Frage, wie Sprachenförderung und -bildung als integrale Bestandteile in die Lehramtsausbildung aufgenommen werden können“, sagt Prof. Dr. Willfried Wittstruck. Ebenso bleibe in guter Erinnerung, dass er an mehreren Tagungen zum Thema „Deutsch als Fremdsprache“ in den Universitäten Bari und Ferrara mitwirken und als Anerkennung der wissenschaftlichen Arbeit die Einladung als „Copernicus Visiting Scientist“ nach Ferrara verstehen durfte.

In seinem Amt als Vorsitzender des Prüfungsausschusses BACS habe er in neun Jahren oft erlebt, dass mit Unterstützung des Ausschusses und der Kolleginnen im Prüfungsamt Lösungen in schwierigen Prüfungsangelegenheiten gefunden werden mussten – „wenn dann gleichermaßen Studierende und Lehrende mit dem Ergebnis einverstanden waren, ergaben sich schon erinnernswerte Momente.“ Sehr habe er sich gefreut, wenn ihm Studierende nach ihrem Abschluss bei Unterrichtsbesuchen als begeisterte und versierte Lehrerinnen und Lehrer begegneten.

Und was kommt nach der Arbeit an der Universität Vechta? „Mein Sternzeichen ist Steinbock. Da ist es naheliegend, dass ich definitiv mehr Zeit kletternderweise in den Bergen verbringen werde, als dieses in der Vergangenheit möglich gewesen ist“, sagt Prof. Dr. Willfried Wittstruck. Außerdem habe er noch ein Versprechen einzulösen. „Ich verwahre seit 40 Jahren den literarischen Nachlass meines Großvaters. Er sagte mir damals, eine Aufarbeitung könne ich erst mit Eintritt in den Ruhestand beginnen, vorher werde ich doch keine Zeit dafür haben. Was soll ich sagen: Er hat Recht gehabt.“ So warten unter anderem Hunderte von Briefen von mehreren Familienmitgliedern, die Mitte des 19. Jahrhunderts nach Amerika übersiedelt sind, auf Übersetzung und Auswertung. „Das alles wird mich – aus historischem, sprachlichem und natürlich familiärem Interesse – demnächst beschäftigen.“ „Was ich mir ansonsten wünsche? Auch wenn es gerne etwas mehr sein darf: tendenziell schließe ich mich Theodor Fontane an: ,Gott, was ist Glück! Eine Griessuppe, eine Schlafstelle und keine körperlichen Schmerzen.‘“

Vizepräsidentin Dr.in Marion Rieken:
„Prof. Dr. Wilfried Wittstruck hat wesentlich zur positiven Entwicklung unserer Universität beigetragen und große Impulse gesetzt“. Unter anderem war er Rektor der Kath. Fachhochschule in Vechta, von welcher Teile in die Hochschule Vechta integriert wurden; „Das Vorhaben wurde unter seiner Mithilfe sehr erfolgreich umgesetzt, auch im Vergleich zu anderen derartigen Zusammenschlüssen“. „Die Integration hat zu einem enormen Entwicklungsschritt der Hochschule – sodann Universität Vechta – beigetragen, aus denen unser heutiger Profilschwerpunkt Soziale Dienstleistungen hervorging.“ Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit war er als Leiter des damaligen Studienzentrums unter anderem wesentlich an der Umstellung auf das Bachelor- und Mastersystem an der Universität Vechta beteiligt und später neun Jahre Vorsitzender des Prüfungsausschusses Bachelor Combined Studies.

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Zukunftsfragen der Gesellschaft stehen als Transformationsprozesse in ländlichen Räumen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Diskurses. Durch die engmaschige Verbindung von Forschung, Lehre und Transfer und die gezielte Profilierung in den Bereichen Lehrer*innenbildung, Soziale Dienstleistungen, Agrar und Ernährung sowie Kulturwissenschaften befähigt die Universität Vechta künftige Generationen, komplexe Herausforderungen in ländlichen Räumen einer globalisierten Welt zu bewältigen.

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