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Santhoshi Raveenthiran studiert Germanistik und Designpädagogik auf Lehramt an der Universität Vechta und ist derzeit Praktikantin an der „Deutschen Schule – Colegio Alemán – Santa Cruz“ auf Teneriffa.
Santhoshi Raveenthiran studiert Germanistik und Designpädagogik auf Lehramt an der Universität Vechta und ist derzeit Praktikantin an der „Deutschen Schule – Colegio Alemán – Santa Cruz“ auf Teneriffa.

Pressemitteilung -

Studierende der Uni Vechta absolviert Praktikum auf Teneriffa | Hochschule bietet Auslandspraktika für Lehramtsstudierende

Praxiserfahrung – für zukünftige Lehrkräfte ist diese unabdingbar. An der Universität Vechta absolvieren Lehramtsstudierende bereits während des Bachelorstudiums ihr erstes Schulpraktikum. Neben vielfältigen regionalen und nationalen Möglichkeiten bietet das Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZfLB) an der Universität Vechta mit seinem Partnerschulnetzwerk darüber hinaus Gelegenheiten für internationale Erfahrungen. Santhoshi Raveenthiran studiert Germanistik und Designpädagogik auf Lehramt an der Hochschule und ist von April bis Anfang Juli Praktikantin an der „Deutschen Schule – Colegio Alemán – Santa Cruz“ auf Teneriffa. Das Partnerschulnetzwerk ist ein Programm von dem auch die beteiligten Schulen profitieren.

„Mein nächstes Ziel es, im kommenden Semester den Master im Grundschullehramt zu beginnen“, erzählte Santhoshi Raveenthiran. Um noch mehr Praxiserfahrung nach den vorgeschriebenen zwei Praktika zu sammeln, wollte die 23-Jährige ein zusätzliches Auslandspraktikum antreten. Unterstützung für das Vorhaben fand sie beim International Office sowie dem ZfLB an der Universität Vechta: Informationen zu Schulen und über Möglichkeiten konnten somit gesammelt sowie Finanzierungsmöglichkeiten geklärt und angefragt werden. Zum Schluss stand das durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanzierte Stipendium und Santhoshi Raveenthiran startete ihr Praktikum auf Teneriffa: „Gemeinsam mit meiner Mentorin von der Schule habe ich beschlossen, neben der Hospitation ebenfalls einige ihrer Stunden zu übernehmen“, sagte die Studierende der Universität Vechta. „Außerdem unterstütze ich die Lehrkräfte in der Materialvorbereitung und bei der Pausenaufsicht.“

„Das internationale Partnerschulnetzwerk der Universität Vechta bietet gute Gelegenheiten für internationale Erfahrungen im Lehramtsstudium“, erklärte dessen Koordinatorin Vera Willgosch. „Das Netzwerk umfasst inzwischen 17 Schulen in 13 verschiedenen Ländern.“ Die „Deutsche Schule – Colegio Alemán – Santa Cruz de Tenerife“ ist eine von ihnen. „Die Institution ist eine, seit 1963 offiziell von der Kultusministerkonferenz anerkannte und geförderte Auslandsschule, die frühkindliche Erziehung und Bildung für Kinder ab drei Jahren in deutscher Sprache bietet und bis zum Abschluss des Abiturs nach der 12. Klasse führt“, erläuterte Sebastian Paul, Grundschulleiter der „DST“. Bereits 1909 sei die Schule auf Initiative deutschsprachiger Familien aus Deutschland und der Schweiz auf den Kanaren gegründet worden. Seither habe sie sich als Privatschule zu einer Institution für zahlreiche Auswanderer auf den Kanaren und in Spanien entwickelt. Das Deutsche Bildungssystem sei „im Ausland hoch anerkannt und viele spanische Familien möchten, dass ihre Kinder hier zur Schule gehen“, sagte Sebastian Paul über die seit 2010 mit dem Gütesiegel „exzellente Deutsche Auslandsschule“ ausgezeichnete Einrichtung.

Sebastian Paul

„Deutsche Sprachvorbilder – wie Praktikantinnen und Praktikanten – zusätzlich in das Schulleben zu integrieren, damit sie sprachhandelnd wirken, ist immens wichtig, um den Spracherwerb der Schüler*innen auf Deutsch zu befördern“, sagte der Pädagoge. Für den Zeitraum seiner Tätigkeit als Grundschulleiter auf Teneriffa habe sich die Kooperation mit der Hochschule und die damit verbundenen verlässlichen Absprachen darüber hinaus ausgezahlt: „Die Verantwortlichen der Universität kennen unsere spezifische Schulorganisation.“ Die Student*innen kämen somit gut vorbereitet in die Einrichtung. Diese würden ebenfalls profitieren: „Die Erfahrung, für einen Zeitraum im Ausland und in einem, in Teilen fremden kulturellen Umfeld zu leben und zu arbeiten, ist grundsätzlich eine große Bereicherung.“ Die Deutschen Auslandsschulen seien in sich besonders und erweitern die Perspektive der Studierenden auf das Gesamtsystem Schule. „Besonders positiv erscheint mir aber die Erfahrung, die die Studierenden an einer Begegnungsschule, wie der DST, in Bezug auf den Bereich der Sprachförderung und den Umgang mit fremdsprachlichen Kindern machen können, die die Deutsche Sprache in Spanien erlernen.“ Dem schließt sich Santhoshi Raveenthiran, die ebenfalls als Korrespondentin für die Kampagne „erlebees“ von „studierenweltweit“ agiert und in ihrem Blog über ihre Eindrücke, Erfahrungen und Insidertipps berichtet, an: „Ich kann jedem Studierenden einen Auslandsaufenthalt ans Herz legen. Im Allgemeinen finde ich, dass es, gerade wenn man Lehramt studiert, wichtig ist, so viel Praktikumserfahrung wie möglich zu sammeln. Ein Praktikum im Ausland zeigt dir „Schule“ nochmal aus einer anderen Perspektive.“

Wer mehr über die „Deutschen Schule – Colegio Alemán – Santa Cruz de Tenerife“ erfahren möchte, hat bei der Internationalen Woche 22 des International Office vom 13. bis 17. Juni die Gelegenheit: Auf Einladung der Koordinatorin des Partnerschulnetzwerks, Vera Willgosch, hält Grundschulleiter Sebastian Paul am 16. Juni ab 16 Uhr in Raum R005 der Universität Vechta einen entsprechenden Vortrag.


Mehr Informationen über…

…das Partnerschulnetzwerk: https://www.uni-vechta.de/zentrum-fuer-lehrerbildung/internationalisierung/auslandspraktika

...das International Office: https://www.uni-vechta.de/international-office

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Zukunftsfragen der Gesellschaft stehen als Transformationsprozesse in ländlichen Räumen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Diskurses. Durch die engmaschige Verbindung von Forschung, Lehre und Transfer und die gezielte Profilierung in den Bereichen Lehrer*innenbildung, Soziale Dienstleistungen, Agrar und Ernährung sowie Kulturwissenschaften befähigt die Universität Vechta künftige Generationen, komplexe Herausforderungen in ländlichen Räumen einer globalisierten Welt zu bewältigen.

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