Pressemitteilung -
Trafostation in Laaber dient als Leinwand für „Die Jagd“ von Hadamar
Laaber. Der etwa 85 Kilometer lange Rad-Wander-Weg durch das Tal der Schwarzen Laber (Oberpfalz) ist um ein Strecken-Highlight reicher. Im Auftrag der Bayernwerk Netz GmbH und nach enger Abstimmung mit Hans Schmid, Bürgermeister von Laaber, sowie dem örtlichen Gemeinderat hat Markus Ronge, Künstlerischer Leiter bei ArtEFX, den Trafoturm am östlichen Ortseingang in einen echten Hingucker verwandelt. Statt Grau auf Grau empfängt die Radfahrer und Wanderer eine aufwändig gestaltete Bildergeschichte. „Die großflächige Fassadengestaltung ist eine freie Interpretation der Minneallegorie ‚Die Jagd‘ von Hadamar von Laber im Stil mittelalterlicher Darstellungen", erklärt Wolfgang Dumm, Kommunalmanager Bayernwerk Netz GmbH.
Der Minnedichter Hadamar von Laber (* um 1300; † um 1360) stammt aus dem Oberpfälzer Adelsgeschlecht der Herren von Laaber mit Stammsitz auf der Burg Laaber (heute Markt Laaber im Landkreis Regensburg). Hadamar ist der Verfasser der kunstvollen Minneallegorie „Die Jagd“ (um 1330 – 50). Die umfangreiche Dichtung benutzt die Jagd nach dem edlen Wild – ein aristokratisches Vorrecht – als allegorisches Modell für die Liebeswerbung eines Mannes um eine Frau und verbindet dabei die epische Darstellung mit reflektierenden und didaktischen Passagen.
Anspruchsvolles Motiv professionell gestaltet
Kein alltägliches Motiv. Vielmehr individuell – „und anspruchsvoll“, sagt Markus Ronge. Als Vorlage für die vierteilige Fassadengestaltung dienten dem Künstler das mittelalterliche Gedicht „Die Jagd“ sowie ein Stich, auf dem „Die Jagd“ dargestellt ist.
Netto etwa drei Tage lang war Ronge am Schaffen und Sprühen, bis sein Graffitiwerk fertig war. „Es ist schon sagenhaft!“, goutiert Bürgermeister Hans Schmid das Ergebnis. Gefragt nach der Motivauswahl antwortet er: „Für mich war der Bezug zum Markt Laaber wichtig. Mit der mächtigen Burgruine im Hintergrund fügt sich der künstlerisch gestaltete Trafoturm sehr passend in die reizvolle Naturregion des Bayerischen Jura."
Mit Fug und Recht kann man sagen, dass die etwa 5.000 Bürgerinnen und Bürger zählende Gemeinde Laaber mit der künstlerisch gestalteten Trafostation um eine Attraktion reicher ist.
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Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH
Seit 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung im Freistaat. Die Bayernwerk Netz GmbH nimmt dabei als Netzbetreiber eine Schlüsselrolle ein. Damit jetzt und in Zukunft immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, braucht es ein modernes, intelligentes Stromnetz. Deshalb setzt das Unternehmen auf Digitalisierung und Innovation, unterstützt zahlreiche wissenschaftliche Projekte und arbeitet systematisch am Ausbau der Energienetze. Die Bayernwerk Netz GmbH versorgt insgesamt rund sieben Millionen Menschen mit Energie. Sie ist in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern aktiv und damit der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Das Stromnetz umfasst 156.000 Kilometer, sein Gasnetz 6.000 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. In den Energienetzen verteilt das Unternehmen zu 75 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. Dafür sorgen mehr als 550.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks Ökostrom einspeisen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Die Bayernwerk Netz GmbH ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.
Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.