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Pressemitteilung

Zweite Halbzeit der Energiewende – Müller im Austausch mit Netzexperten

Schwandorf. Einen tieferen Einblick in die Komplexität der Energiewende bekamen die Müllerkolleginnen und Müllerkollegen aus der Oberpfalz bei ihrem Vorerntegespräch. Auf Initiative des Landesverbandes Bayerischer Mühlen fand das Treffen am 6. Juli im Kundencenter Schwandorf der Bayernwerk Netz GmbH statt. Bevor aktuelle Themen aus der Müllerei diskutiert wurden, informierten Daniel Liegl, Leiter des Kundencenters, und sein Stellvertreter, Tobias Henfling, die Gäste über die Herausforderungen der Energiewende und welche Aufgaben die Kolleginnen und Kollegen des Kundencenters innerhalb des gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozesses innehaben.

Energiewende, Netzausbau, Digitalisierung, Resilienz und viele Schlagworte mehr markierten den Vortrag von Daniel Liegl. Bevor sich eine lebhafte Diskussion zwischen den Müllerinnen und Müllern mit den Netzexperten vor Ort entspann, umriss der Kundencenter-Leiter die Rolle des Bayernwerks innerhalb des Stromnetzverbunds. Dabei unterschied er zwischen Übertragungsnetzbetreibern wie TenneT, Verteilnetzbetreibern wie der Bayernwerk Netz GmbH und nachgelagerten Netzbetreibern wie Stadtwerken.

Fokus auf Verteilnetzbetreiber

Innerhalb des Bayernwerks gibt es einen Zuschnitt der Zuständigkeiten für die Hochspannung sowie für die Mittel- und Niederspannung. Letztere Spannungsebenen liegen im Verantwortungsbereich der Kundencenter. Daniel Liegl: „Ab dem Umspannwerk, wo Strom von 110 Kilovolt auf 20 Kilovolt transformiert wird, übernehmen wir.“

Mit der Verantwortung für die zwei Netzebenen verbunden ist nicht nur die Wartung und Instandhaltung der Betriebsmittel wie Leitungen und Ortsnetzstationen, sondern auch der weitere ambitionierte Netzausbau in der Region. Im vergangenen Jahr flossen im Versorgungsgebiet des Schwandorfer Kundencenters 73 Millionen Euro in den Netzausbau und damit auch in die regionale Wertschöpfung: „64 Cent pro ausgegebenen Euro bleiben in der Region“, konkretisierte Daniel Liegl. Grundsätzlich ist die regionale Verbundenheit ein Markenzeichen des Kundencenters, das für eine sichere Stromversorgung von beinahe 270.000 Kundinnen und Kunden in 84 Gemeinden in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Cham, Regensburger Land, Schwandorf und Straubing-Bogen verantwortlich zeichnet.

Energiesystem wird immer komplexer

Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich anschließend rund um Themen wie Netzresilienz, Batteriespeicher, Überbauung, Redispatch und Gartenzaunprinzip. Die vielen interessierten Nachfragen verdeutlichten einmal mehr, wie tiefgreifend, umfassend, systemisch und damit komplex die zweite Halbzeit der Energiewende ist.

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Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH

Seit mehr als 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung im Freistaat. Die Bayernwerk Netz GmbH nimmt dabei als Netzbetreiber eine Schlüsselrolle ein. Damit jetzt und in Zukunft immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, braucht es ein modernes, intelligentes Stromnetz. Deshalb setzt das Unternehmen auf Digitalisierung und Innovation, unterstützt zahlreiche wissenschaftliche Projekte und arbeitet systematisch am Ausbau der Energienetze. Die Bayernwerk Netz GmbH versorgt insgesamt rund sieben Millionen Menschen mit Energie. Sie ist in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern aktiv und damit der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Das Stromnetz umfasst 156.000 Kilometer, sein Gasnetz 6.000 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. Bilanziell verteilt das Unternehmen in den Energienetzen zu 96 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. Dafür sorgen mehr als 1 Million dezentrale Erzeugungsanlagen, die auf das Netz des Bayernwerks wirken und Ökostrom einspeisen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Die Bayernwerk Netz GmbH ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.

Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

Kontakt

  • Müllerkolleginnen und -kollegen aus der Oberpfalz diskutierten im Rahmen ihres Vorerntegesprächs die zweite Halbzeit der Energiewende mit Netzexperten des Bayernwerk Netz-Kundencenters in Schwandorf.
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