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Bild: Viessmann

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Der Wärmemarkt ist H2-ready

Wasserstoff kann einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Dekarbonisierung des Wärmemarkts zu erreichen. Zwei Drittel der Deutschen sind laut einer Umfrage bereit, mit CO2-neutralem Wasserstoff zu heizen und so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das geht aus einer Meldung des Informationsdienstes energate vom Dezember 2020 hervor, die sich auf eine Umfrage des Energiekonzerns E.on bezieht.

Wasserstofffähige Wärmeerzeuger sind bereits tausendfach installiert. Allein im vergangenen Jahr haben sich in der EU rund 150.000 Kunden für neue Gas-Brennwertgeräte der Vitodens 300er- und Vitodens 200er-Reihen entschieden, die mindestens 20 Prozent Wasserstoff im Erdgas nutzen können und sogar eine 30-prozentige Beimischung problemlos und effizient in Wärme umwandeln.

Für die Betreiber dieser Wärmeerzeuger ist das eine gute Nachricht, sie sind auf die Zukunft bestens vorbereitet. “Alle neuen Viessmann Brennwertgeräte sind H2-ready”, sagt Thomas Heim, Chief Sales and Marketing Officer der Viessmann Climate Solutions SE, “unsere Kunden entscheiden sich bewusst für wasserstofffähigen Lösungen und leisten damit einen positiven Beitrag zur Gestaltung von Lebensräumen für zukünftige Generationen.”

Keine Wärmewende ohne Wasserstoff

Der Wärmemarkt ist ein extrem großer und wichtiger Hebel zur Dekarbonisierung und damit zum Erreichen der Klimaziele. Die notwendige CO2-Reduzierung wird nur unter Einsatz aller technologischen Optionen erreicht werden. Unter anderem deshalb, weil nur so die Energie- und Wärmewende für die Bürger bezahlbar ist. Denn sie können nur einen Beitrag für die Umwelt leisten, den sie auch wirtschaftlich erbringen können. 

Die aktuelle dena Leitstudie führt deutlich vor Augen: eine Mischung aus Strom und Wasserstoff im Gebäudesektor senkt die Energiesystemkosten bis zum Jahr 2050 um ganze 260 Milliarden Euro. Denn der Ausbau von Stromnetzen und Reservekraftwerken fällt deutlich geringer aus, wenn die bestehende Gasinfrastruktur für Wasserstoff ertüchtigt wird. Zudem können mit dem Einsatz von Wasserstoff im Wärmemarkt sofort signifikante CO2-Reduktionen erzielt werden, um bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu ermöglichen. 

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