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Foto: Viessmann

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Viessmann Studie: Mit Wasserstoff Wärmewende bezahlbar machen

Viessmann plädiert gemeinsam mit führenden Energieexperten für eine weitreichende Berücksichtigung von Wasserstoff und klimaneutralen Gasen im Zuge der Gestaltung einer bezahlbaren Energieversorgung bei der Energiewende. 

Eine zusammen mit Frontier Economics unter der Leitung von Dr. David Bothe und Dr. Matthias Janssen erarbeitete Studie kommt zu dem Schluss, dass durch den Einsatz von Wasserstoff die Gesamtkosten der Dekarbonisierung im Wärmemarkt deutlich gesenkt werden können. Somit wäre die Wärmewende bezahlbarer für Verbraucher als andere Alternativen, insbesondere einkommensschwache Haushalte würden entlastet. Dazu kommt, dass eine Vielzahl neuer Gasheizungen "H2-ready" sind - also bereits jetzt mit einer Beimischung von Wasserstoff im Gasnetz arbeiten könnten.

Gleichzeitig zeigt die Studie auf, dass der Einsatz von Wasserstoff zum Beheizen dank gesicherter Nachfrage einen Markthochlauf beschleunigen und Anstrengungen, eine deutsche Wasserstoffwirtschaft zu etablieren, unterstützen kann.

Die Beteiligten betonen dabei die Wichtigkeit, Technologieoffenheit im Zuge der Dekarbonisierung zu demonstrieren und nicht alles auf eine Karte zu setzen. Gasförmige Energieträger haben durch gute Speicherbarkeit, Transportierbarkeit und Importfähigkeit eine Antwort auf die Herausforderungen der Energiewende. Dazu sagte Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI e.V.: „Wir sollten uns einfach von einer Betrachtung freimachen, die wir viele Jahre politisch verfolgt haben - dass man alles über Elektrizität und Effizienz regeln kann.“

Max Viessmann, CEO der Viessmann Group, bestätigt eine Nachfrage nach Wasserstoff im Wärmemarkt. Jetzt müsse die "Beschaffung von Wasserstoff als globale Lieferkette betrachtet und eine Investitionssicherheit für die Industrie mit stabiler Nachfrage geschaffen werden.”

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