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Bild: European Commission

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Nordseegipfel beschließt Abkommen zur Investition in Offshore-Windkapazitäten

Beim dritten Nordseegipfel 2026 der Stadt Hamburg kamen Regierungsvertreter der Nordseeanrainerstaaten, Vertreter der Offshore-Windindustrie sowie Übertragungsnetzbetreiber der Strom- und Wasserstoffnetze zusammen. In der Hansestadt wurde gemeinsam über das Potenzial gesprochen, das die Nordsee liefere, um grünen Strom herzustellen. Ziel des Treffens war es, den Nordseeraum zum größten Hub für saubere Energie zu machen. So bekräftigten die Teilnehmer ihre Absicht, das Offshore-Windpotenzial der Region konsequent zu erschließen und ein widerstandsfähiges, integriertes und nachhaltiges Energiesystem aufzubauen.

Auf dem Gipfel unterzeichneten die beteiligten einen Investitionspakt, mit dem sie sich zum Ausbau der Offshore-Windenergie bekannten. Wasserstoff soll dabei als ergänzender Energieträger dort eingesetzt werden, wo er kosteneffizient genutzt werden kann. Für die Umsetzung des Investitionspaktes sollen Regierungen, Industrie und die Offshore-Übertragungsnetzbetreiber (OTC) aufeinander abgestimmte Aufgaben übernehmen.

So sind die Regierungen angehalten, im Rahmen des Paktes verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen herzustellen, damit Investitionsrisiken reduziert werden können. Dazu zählen insbesondere geeignete Finanzierungs- und Marktinstrumente, eine vorausschauende maritime Raumordnung sowie die Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen für integrierte Offshore-Netz- und Hybridprojekte.

Bei der Umsetzung sollen Offshore-Windindustrien die Verantwortung tragen, erforderliche Investitionen bereitzustellen und für kosteneffiziente Anlagen zu sorgen. Die OTC seien dabei in der Verantwortung, die Offshore-Netzinfrastruktur koordiniert, transparent und kosteneffizient zu planen.

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