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TotalEnergies reserviert signifikante Kapazitäten im ONTRAS H2-Startnetz
Reservierungsvertrag für Transportkapazitäten
Ende Mai haben die TotalEnergies Raffinerie Mitteldeutschland GmbH (TotalEnergies) und ONTRAS Gastransport GmbH (ONTRAS) einen Vertrag zur Reservierung von Transportkapazitäten im deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetz unterzeichnet.
Bis zu 500 MWh/h am Netzanschlusspunkt Leuna
Mit dem Vertrag sichert sich TotalEnergies Ausspeisekapazitäten aus dem ONTRAS H2-Startnetz, das Teil des deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetzes ist. Ab 2030 sollen am Netzanschlusspunkt der Raffinerie in Leuna bis zu rund 500 MWh/h Wasserstoff ausgespeist werden. Der Wasserstoff soll unter anderem aus einem Elektrolyseprojekt in Lingen (Emsland) sowie aus dem Energiepark Bad Lauchstädt stammen. Dort hat ONTRAS im April 2025 bereits 25 Kilometer ehemaliger Erdgasleitung auf den Transport von Wasserstoff umgestellt.
Planbare Nachfrage als Treiber des Netzausbaus
„Mit der Kapazitätsreservierung wird deutlich: Der industrielle Bedarf an Wasserstoff ist real und planbar. Genau diese Verbindlichkeit brauchen wir, um das deutschlandweite Wasserstoff-Kernnetz zügig und wirtschaftlich aufzubauen. Die Vereinbarung zeigt, wie Marktakteure im Hochlauf zusammenwirken und gemeinsam die Voraussetzungen für eine funktionierende Wasserstoffwirtschaft schaffen“, erklärte Ralph Bahke, Geschäftsführer Steuerung und Entwicklung bei ONTRAS.