Pressemitteilung -
Darmkrebsmonat März 2026 - Vorsorge-Zahlen steigen weiter an
„Darmkrebs kann verhindert werden. Diese Botschaft spricht sich immer mehr herum und schlägt sich darin nieder, dass immer mehr Menschen das Angebot einer Vorsorge-Darmspiegelung in Anspruch nehmen“, erklärt die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Dr. Petra Jessen anlässlich des anstehenden Darmkrebsmonats 2026.
Die aktuellsten Zahlen aus dem jetzt vorgestellten Trendreport 2025 des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI) weisen aus, dass die Zahl der Vorsorge-Darmspiegelungen seit 2022 kontinuierlich zugenommen hat. Während in 2024 insgesamt 638 Tsd. Früherkennungskoloskopien durchgeführt worden sind, waren es allein im ersten Halbjahr 2025 bereits 339 Tsd.
„Alle gesetzlich Krankenversicherten haben ab 50 einen Anspruch auf zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren“, so Dr. Jessen. „Im Zuge dieser Untersuchungen werden Polypen entfernt, aus denen Darmkrebs entstehen kann. Sollte ein Darmkrebs entdeckt werden, ist die Heilungschance umso größer, je früher die Diagnose erfolgt.“
Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebstodesursachen. Erfreulicherweise gehen sowohl Neuerkrankungsrate als auch Sterbezahlen dank der Vorsorge-Untersuchung seit vielen Jahren stetig zurück. Dr. Jessen: „Darmkrebs kann verhindert werden. Darmkrebs ist heilbar. Wer Vorsorge und Früherkennung nutzt, kann sich schützen.“
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Der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e. V. (bng) ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Ulm, in dem sich mit fast 1.300 Mitgliedern mehr als 90 Prozent der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (Gastroenterologen) bzw. fachärztlich tätigen Internisten mit dem Schwerpunkt Erkrankungen des Verdauungssystems (Gastroenterologie) in Deutschland zusammengeschlossen haben, um ihre beruflichen und berufspolitischen Interessen zu organisieren.
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