Pressemitteilung —
Ulrich Jaeger bringt aus Köln 30 Mio. € mit
Verkehrsminister Oliver Krischer übergibt Förderbescheide aus dem Programm »Kommunale Schiene«
Mit leeren Händen zum Termin fahren und mit fast 30 Millionen Euro in der Tasche an die Deggingstraße zurückkehren – kann man mal machen. Ulrich Jaeger, Verkehrsvorstand von DSW21 hat genau das hinbekommen. Und nein, er war nicht in der Spielbank Hohensyburg, sondern in Köln, wo NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer am Montagabend im Rahmen des Programms »Kommunale Schiene« Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von 196 Millionen Euro, die Investitionen in Höhe von 323 Mio. € auslösen, an sieben Verkehrsunternehmen und eine Kommune. Die Zuwendungen fließen z.B. in die Erneuerung und Modernisierung von Schieneninfrastruktur, Stromversorgung, Haltestellen, Barrierefreiheit sowie in optimierten Brandschutz.
„Wer einen starken Nahverkehr will, muss in die Schiene investieren. Der Erneuerungsbedarf ist so groß, dass wir diese Möglichkeiten schaffen wollen. Jede sanierte Strecke macht den Nahverkehr leistungsfähiger und besser“, sagte Krischer. Er bedankte sich bei den Verkehrsunternehmen und den Bewilligungsbehörden für die Zusammenarbeit bei diesen Modernisierungsvorhaben.
Neben den knapp 30 Mio. € für zahlreiche Maßnahmen an Gleisanlagen, Fahrleitungen und Haltestellen nahm DSW21-Verkehrsvorstand Ulrich Jaeger noch eine wichtige Botschaft mit zurück nach Dortmund. „Der Minister hat erklärt, dass die Modernisierung und Erneuerung der Infrastruktur mit dem Auslaufen des Programms »Kommunale Schiene« nicht beenden sein kann“, so Jaeger. Das Land NRW stehe bereit, auch darüber hinaus Mittel zur Verfügung zu stellen. Allerdings, so sein Appell, müssten sich auch der Bund und die Kommunen zu ihrer Verantwortung bekennen. Die Verkehrsunternehmen hätten in den vergangenen Jahren bereits viel geleistet – es sei aber nach wie vor viel zu tun.
Diese Projekte werden gefördert:
Die Kölner Verkehrsbetriebe erhalten die größte Zuwendungssumme in Höhe von 81,8 Millionen Euro für umfassende Gleiserneuerungen, Investitionen in die Barrierefreiheit an Haltestellen und die Bahnstromversorgung.
Die Stadtwerke Bonn erhalten für geplante Erneuerungen von Haltestellentechnik, Gleisen und Stromversorgung 9,1 Millionen Euro Fördergelder.
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft und die Stadt Duisburg erhalten 31,4 Millionen Euro. Mit den Mitteln werden unter anderem die Fahrgastinformation und Fahrtreppen modernisiert sowie U-Bahn-Haltestellen umfassend erneuert.
Die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG erhält 16,2 Millionen Euro, um das Stellwerk „Musiktheater“ in Gelsenkirchen zu erneuern.
DSW21 in Dortmund setzt die bewilligten knapp 30 Millionen Euro für zahlreiche Maßnahmen an Gleisanlagen, Fahrleitungen und Haltestellen ein.
Die Ruhrbahn in Essen und Mülheim erhält 14 Millionen Euro, insbesondere für neue Gleisanlagen und die Erneuerung von Fahrtreppen.
Die moBiel GmbH in Bielefeld erhält 13,8 Millionen Euro für die Modernisierung von Fahrleitungen, Bahnstromanlagen, Gleisinfrastruktur und Funktechnik.
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